Zur Haindlkarhütte wandern und übernachten mit Kindern

Unten rechts im Bild ist ganz klein die Haindlkarhütte zu sehen - so mächtig ist das Gesäuse mit seinen Spitzen
Und so sieht die Haindlkarhütte von der Nähe aus - ein Haus mitten in den Bergen

Der direkte Weg zur Haindlkarhütte
Am Vormittag haben wir im Nationalpark Gesäuse das Nationalparkzentrum Weidendom angeschaut. Dort gab es schon sehr viel tolle und spannende Sachen zu entdecken. Danach möchten wir eine Wanderung mit Kindern im Gesäuse machen und auf einer Hütte im Nationalpark übernachten. Dazu fahren wir mit dem Auto noch etwa fünf Minuten zum nächsten Parkplatz.

Hier startet die Wanderung zur Haindlkarhütte. Wir haben uns für die kürzere und etwas einfachere Aufstiegsvariante entschieden. Direkt ab dem Weidendom könnte man Richtung Johnsbach wandern und dann über die Gsengscharte gehen. Dort ist ein wenig Trittsicherheit gefragt. Da wir schon ein wenig müde sind, entscheiden wir uns für den Weg durch das Haindlkar.

Familienwanderung im Gesäuse

Einfache Familientour mit hochalpinen Panorama
Nur ganz kurz führt uns die Wanderung im Familienurlaub Österreich auf einem breitem Weg. Doch schon nach wenigen Metern wird es schmaler. Im unteren Wegabschnitt gehen wir durch einen lichten Wald. Aber auch hier merkt man schon eine sehr alpine Vegetation. Der Weg ist mal schottrig, mal laufen wir auf Waldboden. Immer wieder müssen wir Bach- und Flussläufe queren. Manchmal mit und manchmal ohne Wasser. Hier sehen wir, welche Gesteinsmassen die Natur im Gesäuse bewegen kann. Nicht nur Schotter wird vom Wasser den Berg heruntergeschoben, auch riesige Felsbrocken stehen mitten in der Landschaft.

Kurzweiliger Wanderweg für Kinder in Österreich
Das macht den Weg für Kinder interessant. Es wird eigentlich nie sehr steil, aber manchmel muss man schon so einen Felsbrocken bezwingen. Und wie kommt man wohl am besten über die Bäche? Lieber mit trockenen oder nassen Füßen? Nachdem sich der Wald immer mehr lichtet, sieht man die wirklich beeindruckende Bergkulisse des Gesäuse. Steil, manchmal fast senkrecht ragen die Wände in die Höhe. Wir haben Glück. Nachdem es am Vormittag noch sehr stark geregnet hat, reißen nun die Wolken auf und wir können das Panorama bestaunen. Es ist wirklich herrlich und ich kann mich gar nicht satt schauen. Auch wenn wir viel in den Bergen unterwegs sind, finde ich es hier besonders schön.

Die Haindlkarhütte als Wanderziel mit Kindern

Wir starten auf die Haindlkarhütte im Nationalpark Gesäuse
Steinig und interessant ist der Aufstieg für die Kinder
Schöner Ausblick unterwegs auf die Berge
Bei der Fahne erreichen wir diese Hütte - es ist aber die alte Hütte, wir müssen noch weiter bis zur Neuen.

In 1,5 Stunden gelangen wir zur Hütte
Am Start unserer Wanderung mit Kindern war der Weg zur Haindlkarhütte mit eindreiviertel Stunden beschrieben. Rund 500 Höhenmeter sind es zur Hütte. Unseren Großen trägt die Energie eines Zwölfjährigen in einer Stunde bis zur Hütte. Ich gehe gemütlich mit dem Siebenjährigen in eineinhalb Stunden. Mit kleinen Trink- und Gummibärchenpausen und sehen wir schon von weit unten eine grüne Fahne. Dort wird wohl die Hütte sein. Wir kommen immer näher, aber dann sehen wir die Fahne steht auf einem Felsvorsprung. Wo ist denn die Hütte? Nach ein paar Minuten kommen wir zur alten Haindlkarhütte. Diese schmiegt sich unter einen Felsvorsprung und scheint für Kinder- und Jugendgruppen als Naturwerkstatt zu dienen. Wir gehen etwa noch fünf Minuten und dann sind wir am Ziel.

Netter Empfang duch Hüttenwirt Fritz
Wir stehen auf der Terrasse der Hütte und werden vom Hüttenwirt Fritz begrüßt. Da wir unser Zimmer schon vorher gebucht haben, weiß er natürlich welche Gäste er zu erwarten hat. Es ist noch etwas kalt und feucht, so stärken wir uns lieber in der Hütte mit Saft und Kuchen. Hier gibt es auch ein besonderes Getränk: Die Gesäuse - Perle. Das ist eine Art Limo, das direkt in Admont hergestellt wird. Wir probieren die Geschmacksrichtungen Apfel-Hollunder und Heidelbeere. Es schmeckt sehr gut. Übriges versuchen die Hüttenwirte im Gesäuse soweit wie möglich nur regionale Produkte zu verwenden.

Hüttenübernachtung im Gesäuse mit Kindern

Wir lassen uns einen hausgemachten Apfelkuchen auf der Haindlkarhütte schmecken, den "Apfelschlankel"
Unser Zimmer für die Übernachtung auf der Haindlkarhütte
Unser Hüttenfrühstück mit dem selbstgebackenen Brot schmeckt sehr gut!

Wir beziehen unser Zimmer
Nach der Stärkung zeigt Fritz unser Zimmer zum Übernachten im Familienurlaub. Wir bekommen ein eigenes Vierbettzimmer mit zwei Stockbetten. Es ist kein Familienhotel, aber für eine Hütte mitten im Nationalpark sehr komfortabel. Wir haben ein Zimmer nur für uns, kein Lager wie sonst meist üblich! Im Gang finden wir Waschräume und Toiletten. Man könnte sogar warm duschen (auf Berghütten keine Selbstverständlichkeit). Wir vertreiben uns die Zeit bis zum Abendessen noch mit Kartenspielen.

Abendessen und dann ab ins Bett
Wer fleißig wandert, braucht auch was Gutes zu Essen. Die Auswahl ist nicht riesig auf der Haindlkarhütte, aber schließlich muss ja auch alles mit der Materialseilbahn auf die Hütte geschafft werden. Wir werden trotzdem fündig. Die nette Hüttenwirtin Angela bietet den Kindern extra Würstl an, wo beide gerne zuschlagen. Wir Großen entscheiden uns für den Braten mit Kraut und Knödel. Allen schmeckt´s und zur Nachspeise holen wir uns noch eine Packung Mannerschnitten aus dem Schnitt-O-Mat. Für den Großen das Highlight, auf das er schon seit unserem Wien-Kurzurlaub wartet. Was das ist? Tja, wer es wissen will muss wohl mal zur Hütte wandern.

Im Zimmer kriechen wir in die Hüttenschlafsäcke (bitte unbedingt selber mitnehmen, ansonsten muß man sie auf der Hütte kaufen) und versuchen zu schlafen. Das fällt uns allen nicht so leicht. Bis auf den Kleinen schlafen wir auch nicht so gut. Woran es liegt? Keine Ahnung, es ist schön ruhig, dunkel und warm. Aber manchmal ist es eben so. Schade überigens, dass kein klarer Himmel ist. Andreas vom Weidendom-Zentrum hat erzählt, dass es im Gesäuse immer einen sehr schönen Nachthimmel zu bestaunen gibt. Die großen Städte sind alle sehr weit weg, so dass wenig Licht die Sterngucker stört.

Nach dem Frühstück wieder hinunter ins Tal
Nach dem Aufstehen bekommen wir ein gutes Frühstück mit Marmeladen, Wurst, Käse, Brot und ein aufgeschnittener Paprika und Tomaten. So gestärkt können wir uns wieder auf den Weg hinunter zu unserem Auto machen. Eigentlich hätten wir aber richtig Lust hier noch ein wenig länger zu wandern, da die Umgebung so schön ist. Wir haben die Zeit (trotz wenig Schlaf) sehr genossen und möchten bald noch mal zum Wandern ins Gesäuse kommen.

So geht unser Familienurlaub im Gesäuse dem Ende entgegen. Nach unserer Wanderung fahren wir noch in das berühmte und sehr schöne Stift Admont, wir sind überrascht, was man außer der wunderschönen Bibliothek noch alles zu sehen bekommt.

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