Skihelm für Kinder - unser Ratgeber

Warum brauchen Kinder einen Skihelm?
Vor vielen Jahren galten Skifahrer mit Helm als "übervorsichtig" und "ängstlich". Eltern wurden "schief" angeschaut, wenn sie den Kindern einen Helm aufgesetzt haben. Die Zahl an schweren Skiunfällen hat aber gezeigt, dass es sinnvoll ist, einen Skihelm zu tragen. Der Kopf ist sehr sensibel und Verletzungen haben weitreichende Folgen. Durch die zunehmende Beschneiung der Skipisten werden die Abfahrten zudem immer härter und damit steigt auch die Gefahr von schweren Kopfverletzungen. Nach Meinung der Experten vermindert das Tragen eines Skihelms das Verletzungsrisiko in hohem Maße.
Die modischen Farben und Designs haben den Rest dazu beigetragen, dass der Skihelm zu einem akzeptierten Ausrüstungsgegenstand avanciert ist. Durch die Fütterung des Skihelms gehört übrigens die Notwendigkeit einer Skimütze der Vergangenheit an. Die Skihelme sind so warm, dass man keine Mütze mehr braucht.

Welchen Skihelm für Kinder?

Beim Kauf eines Kinderskihelm ist auf Qualität zu achten. Hier spart man an der falschen Stelle! Es ist aber auch nicht unbedingt nötig, den teuersten Skihelm zu kaufen. Selbst mittelpreisige Skihelme schneiden in den einschlägigen Tests oft gut ab. Wichtig ist geprüfte Sicherheit, was durch das "GS"-Zeichen auf dem Skihelm nachvollzogen werden kann. Skihelme dieser Kategorie entsprechen den gesetzlichen Sicherheitsstandards.

Klasse A oder Klasse B Skihelm?

Die Skihelme gibt es in zwei Kategorien, nämlich "A" und "B". Dies hat aber nichts mit "A" für erste Wahl und "B" für zweite Wahl zu tun, sondern mit der Form der Helme. Die Kategorie A ist ein "Vollschutzhelm", bedeckt sicher die Ohren und die Schläfen. Diese Vollschalenhelme haben zwar auch Lüftungsöffnungen, sind aber nicht so gut belüftet wie die Kategorie "B". Die B-Helme verfügen über eine kleinere Helmschale und eine bessere Belüftung.
Je nach Gusto können wir Eltern aus beiden Kategorien auswählen, wobei zum Lernen sicher ein B-Helm ausreicht. Bei Skirennen ist ein A-Helm von Vorteil.

Woran sollte man beim Kauf eines Skihelms denken? Worauf ist zu achten?

Neben den technischen Merkmalen wie geprüfte Sicherheit spielt die Passform eine wesentliche Rolle. Der Kinderskihelm sollte fest auf dem Kopf sitzen und nicht unnötig rutschen. Ein "Festgurten" des Skihelms mit dem Kinngurt ist nicht sinnvoll, er sollte an sich schon gut sitzen. Nachdem Kinder sehr schnell wachsen, ist ein verstellbarer Kinngurt von Vorteil. Einen höheren Tragekomfort bieten Helme mit gepolsterten Kinngurten und breiteren Gurten.
Wesentlich ist auch die Abstimmung zwischen Skihelm und Skibrille: Wenn man beide Teile von einem Hersteller kauft, lässt sich die Brille einfacher am Helm befestigen und ist vor allem passgenau.

Skihelm nicht nur beim Skifahren

Auch bei anderen Wintersportarten macht das Tragen des Helms Sinn. So sollte beim Rodeln der Skihelm genauso getragen werden wie beim Eislaufen.

Zusammenfassung: Was ist wichtig beim Kauf eines Skihelms?
- geprüfte Sicherheit und Einhaltung der Normen
- gute Passform
- Vollschalenhelm, Skihelm der Klasse A
- angenehmer Kinngurt
- abgestimmt mit der Skibrille

Welche Hersteller für Kinderskihelme gibt es?
Einer der führenden Skihelmproduzenten ist Alpina. Hier gibt es auch eine eigene Reihe mit Kinderhelmen. Empfehlenswert ist unserer Meinung der Alpina Grap Junior. Erhältlich ist er in zwei Größen (je nach Kopfumfang), 51-54 bzw. 54-57 Zentimeter Kopfumfang. Damit der Helm gut justiert werden kann, gibt es an der Rückseite ein Drehrad zum Einstellen. Stark ist hier die Belüftung, so dass auch an wärmeren Tagen unter dem Skihelm nicht geschwitzt werden muss. Optisch macht der Skihelm auch etwas her: Modische Farben und die Ohrabdeckung lassen die Kleinen da schnell zu Großen werden.

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