Die Via Mala Schlucht in der Schweiz

Die Via Mala - ein toller Ausflug mit Kindern
In der Via Mala Graubünden: Das Wasser hat sich einen Strudeltopf geschaffen
Die eindrucksvolle Brücker in der Via Mala Schlucht bei Thusis

Ausflug mit Kindern in die Schlucht bei Thusis in Graubünden
Durch die rund 8 Kilometer lange Schlucht zwischen Thusis und Zillis gab es schon zur Römerzeit einen Weg. Heute ist die Via Mala auch touristisch erschlossen. An der engsten Stelle der Schlucht kann man hinuntersteigen und sich die imposante Natur anschauen. Mit Kindern ein tolles Ausflugsziel in der Schweiz, insbesondere wenn man die Schatzsuche macht. Wir haben die Via Mala Wanderung ausprobiert.

Wie kommt man zur Via Mala Schlucht?
Von Deutschland über den Bodensee durch das Rheintal mit dem Auto nach Chur fahren und weiter nach Thusis. Hier auf der Landstrasse weiter in Richtung Zillis. Auf halber Strecke ist auf der rechten Seite der schmalen Strasse das Viamala Besucherzentrum. Rund um das Informationsgebäude sind einige Parkplätze neben der Strasse.

Mit Kindern in der Via Mala Schlucht wandern
Direkt beim Besucherzentrum gibt es den wohl schönsten Einstieg hinunter in die Klamm. Dafür ist eine Eintrittskarte im Via Mala Besucherzentrum zu lösen. Wer mit Kindern im Familienurlaub das Ausflugsziel besucht, kann hier auch gleich eine zusätzliche "Schatzsuche" für die Kinder lösen. Die Kinder bekommen hier eine eigene Tasche mit Fernglas, Schatzkarte und Stift.

Die Via Mala Wanderung
Mit diesen Utensilien ausgestattet steigen wir über die Steinstufen hinunter in die Via Mala Klamm. Der steile Weg ist Dank Stufen gut für Kinder zu gehen. Das erste Ziel ist die Aussichtsplattform ganz unten am Wasser. Auf dem Weg dahin kommen wir an 3 Stationen vorbei. Sie erzählen anhand von historischen Geschichten, welche Vielzahl an Schicksalen und Begebenheiten sich in der Klamm zugetragen haben. Seit mehreren hundert Jahren ist der Weg durch die Klamm Durchgangsstrecke von Nord nach Süd. Familien waren hier unterwegs, um aus den Bergen in die Stadt zu kommen. Bischöfe, Maler, Händler und auch Johann Wolfgang von Goethe hielten sich hier auf. Wenn die Felsen reden könnten, wären es wohl tausende interessanter Ereignisse. Die Tafeln an den Stationen lassen einen Teil davon erahnen.

Kinder auf Schatzsuche in der Klamm
Für Kinder sind die Stationen doppelt interessant: Die Geschichten an sich, entführen die Kinder in eine andere Zeit. Wenn sie dann die Schatzkarte der Via Mala - Schatzsuche herausholen, gilt es das jeweilige Rätsel an jeder Station zu lösen. Da wird der Weg fast zur Nebensache. Besonders abenteuerlich ist dann aber der Wegabschnitt zur vierten Station: Es geht auf einer Treppe durch einen in den Felsen geschlagenen Tunnel.

Wo hat man den schönsten Blick in der Via Mala Schlucht?
Unten erwartet uns dann der Höhepunkt des Ausflugsziel Via Mala: Die Aussichtsplattform direkt in der Schlucht. Ca. 100 Meter ragen die Felswände links und rechts steil nach oben. Vor uns die schmale Schlucht, teilweise sind die Felskanten nur 2 Meter voneinander entfernt. Links ist ausserdem einer der Strudeltöpfe. Der Strudeltopf bei der Aussichtsplattform ist rund 10 Meter tief und misst einen Durchmesse von 1 Meter. Den Ursprung hat der Strudeltopf in der Zeit, als ein Gletscher hier das abschmelzende Wasser nach unten weggedrückt hat und sich so im Laufe der Zeit das Wasser den Weg in den Felsen gebahnt hat.

Von der Aussichtsplattform gehen wir mit den Kindern ein Stück aus der Klamm hinauf und durch die Felsen Galerie zur Station 6. Auf dem Weg ist zusätzlich zur Geschichtentafel eine Hörstation angebracht. Hier kann man dem Rauschen des Hinter-Rhein akustisch folgen. Nun "müssen" wir aber wieder schnell hinauf in Richtung alte Brücke. Die Kinder wollen den zweiten Teil der Schatzkarte lösen - dazu müssen sie von dort oben mit dem Fernglas Buchstaben entziffern.

Wie lange braucht man für den Besuch der Via Mala?
Der Spaziergang vom Infozentrum zur Besucherplattform hinunter, dann durch die Felsengalerie und wieder hinauf dauert rund 60 Minuten. Wenn man noch im Cafe beim Besucherzentrum etwas trinken möchte oder zur alten Brücke (aus dem Jahr 1739) hinübergeben möchte, kann man auch schnell 30 Minuten länger brauchen. Wer mit Kindern gemäß der Via-Mala Schatzkarte auf Schatzsuche ist, sollte auch knapp 30 Minuten mehr Zeit einplanen.

Lohnt sich die Via Mala Wanderung in Graubünden?
Uns allen hat der Besuch der Via Mala Schlucht sehr gefallen. Eine kurzweilige Wanderung mit Kindern in der Schweiz. Überzeugt hat uns die Geschichte mit der Schatzkarte, das haben wir in keiner anderen Klamm in den Alpen gefundne.

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