Unser Besuch im Sacher in Wien

Hinter dieser Fassade steht das bekannteste Hotel der Stadt: Das Sacher in Wien
Als Familienblogger werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Hotel Sacher

Das Sacher - als Hotel und die Torte
Als ich für unseren  Roadtrip durch Österreich das Reiseziel Wien ausgewählt habe, habe ich mir Gedanken gemacht, welche Sachen wir uns unbedingt anschauen müssen. Bekannt in Wien ist seit mehr als 100 Jahren das Hotel Sacher. Es ist eine Institution, in die der Adel genau so ging, wie das gut betuchte Bürgertum und heute die VIPs unserer Zeit. Noch vor der Gründung des Hotels steht die Erfindung der Sacher Torte. Das wollen wir uns nun in unserem Familienurlaub genauer ansehen.

Unser Besuch im Hotel Sacher
Wir bekommen die Möglichkeit einer individuellen Führung durch das Hotel Sacher. Mitten in der Wiener Innenstadt stehen wir vor dem prachtvollen Gebäude. Der freundliche Mitarbeiter des Hotels hält uns die Türe auf und wir stehen an der kleinen Rezeption. Gediegen und luxuriös ist das Ambiente. Links der große Tresen aus Holz mit aufwändigen Schnitzarbeiten, über uns der große Leuchter aus Gold und unter den Füßen der kunstvolle Steinboden. Frau Artacker holt uns ab und wir betreten die Lobby. Ein großer heller Raum, Holz vertäfelt und Parkett mit teuren Teppichböden auf denen gut gepolsterte Sessel und Sofas stehen. Der gesamte Raum ist in rot gehalten.

Das ist die Rezeption im Hotel Sacher mit dem wertvollen Holztresen
Der in blau gehaltene Salon könnte sicher viele Geschichten erzählen
Ihm wird ein ehrendes Andenken erhalten: Franz Sacher, er ist der Erfinder der Sachertorte

Die Geschichte lebendig halten
Dieses Luxus hat sich über die Jahre entwickelt und wird von Generation zu Generation in der Familie Sacher weiter gepflegt. Neben der Lobby gibt es eine Galerie mit historischen Bildern, wo auch Franz Sacher der Erfinder der Torte zu sehen ist. 1832 erfand er die bekannte Sachertorte. Sein Sohn eröffnete das Hotel Sacher. Unter Anna Sacher wurde das Luxushotel zur Institution. Heute ist es ein Luxushotel mit 5,5 Sternen.

Wie schauen die Zimmer im Hotel Sacher aus?
Wer hier ein Zimmer bezieht, muss tief in die Brieftasche greifen. Wir bekommen die Möglichkeit, in die Präsidentensuite zu gehen. 165 Quadratmeter voller Luxus sehen wir - der sich bei Bedarf noch mit weiteren Zimmern vergrößern lässt. Was kostet so etwas? 5800 Euro werden berechnet, pro Nacht natürlich. Selbst für einen Luxus Familienurlaub ist das ein sehr sehr stolzer Preis. Wir schauen uns auch noch ein "einfacheres" Zimmer an - das immerhin rund 1500 Euro für eine Nacht kostet. Ausgelegt ist es auf zwei Personen, samt schönem Ausblick auf die Oper. Da ist das schöne Familienzimmer im Hotel Stadthalle besser für Familien mit Kindern geeignet.

Auf dem Weg zu den Zimmern und Suiten treffen wir im SPA die Wellnessmanagerin Christine Koza
Ein Teil der Präsidentensuite im Sachers - genehm als Familienzimmer in Wien?
Groß ist der Platz und der Luxus, entsprechend der Preis.

Ein Blick hinter die Kulissen des Sacher Luxushotels
Bevor wir in das Café Sacher gehen, dürfen wir einen Blick in die Küche wagen. Dort wird gerade das Abendessen vorbereitet. Für die Kinder der Gäste gibt es heute Abend Bärchennudeln. Per Hand wird der Nudelteig durch die Maschine gedreht, danach müssen die kleinen Bärchen mit Ausstechformen aus dem Nudelteig gelöst werden. Sehr aufwändig, wenn man bedenkt, wieviele Nudeln man für eine Portion braucht. Die Kinder dürfen mithelfen. Unser Kleiner ist voller Begeisterung dabei, den Nudelteig zu bearbeiten.

In der Küche im Hotel Sacher in Wien helfen wir kurz bei der Nudelherstellung mit
Jede Bärchennudel wird einzeln ausgestochen... Die müssen gut schmecken!
Und dann unser Besuch im Cafe Sacher in Wien - hohe Decken im historischen Kaffehaus
Köstlich war die echte Sachertorte im Cafe - an die Kalorien wollen wir jetzt mal nicht denken...

Kein Wienbesuch ohne ein Stück Sachertorte
Die Sachertorte wird mittlerweile nicht mehr im Sacher in der Innenstadt gebacken, sondern im 11. Bezirk. Dort wurde extra die Sachertorten Manufaktur errichtet, wo 360.000 Torten pro Jahr per Hand gemacht werden. Nun wollen wir noch in das Café Sacher. Wenn wir schon mal in Wien sind, müssen wir die bekannteste süße Spezialität der Stadt probieren. Wir setzen uns an den mit weißer Tischdecke gedeckten Tisch und lassen uns drei Stücke servieren. Sie schmecken hervorragend inmitten der Wiener Atmosphäre des bekannten Cafehauses.

Wenn ihr bei euerem nächsten Wienbesuch auch die Sachertorte probieren wollt: Bringt etwas Zeit mit. Vor dem Lokal bildet sich schnell eine kleine Warteschlange, weil die Plätze im Café begrenzt sind. Man könnte auch zum Frühstücken kommen. Für uns war es ein tolles Erlebnis - und ein Stück Wien. Die Sacher Torte gehört zu Wien, wie das Wiener Schnitzel. Das haben wir uns auch angeschaut. Wir waren im Figlmüller in der Bäckergasse Schnitzel essen. Die Portion war größer als der Teller... Schaut mal diese Bilder an, angeblich hat der Figlmüller das Wiener Schnitzel erfunden.

In der Zotter Schokoladenfabrik, Rollercoaster Restaurant, Canyoning, Schluchten, Familientherme, Jurteübernachtung - das haben wir bisher auf unserem Roadtrip durch Österreich erlebt.

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