Ins Museum der Illusionen in Wien mit Kindern

Durch Spiegelung hundertfach - euer Kind im Museum der Illusionen in Wien

Neu in Wien mit Kindern: Das Museum der Illusionen in Wien
Bei unserem aktuellen Familienurlaub in Wien schauen wir uns heute ein besonderes Ausflugsziel an. Nach unserem gestrigen Einblick in die Habsburgerfamilie in der Wiener Hofburg mit Kindern und dem Time Travel Museum lassen wir heute in der Wiener Altstadt unsere Sinne an der Nase herumführen. Unser heutiger Ausflug in Wien mit Kindern führt uns ins Museum der Illusionen. Die Welt der Illusionen gibt es erst seit 2017 und ist schon jetzt ein heißbegehrtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Es liegt sehr verkehrsgünstig, wir fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Direkt an der U-Bahnstation "Herrengasse" liegt es mitten in der Stadt.

Rechtzeitig in der Früh kommen
Wir haben den Tipp bekommen, gleich in der Früh da zu sein - weil gerade in Ferienzeiten viel los ist. Also sind wir pünktlich zur Öffnung am Morgen da. Schon um kurz vor zehn stehen einige Leute erwartungsvoll vor der Eingangstür. Auch wir sind sehr gespannt, was wir dort zu sehen bekommen. An der Kasse gibt es eine kleine Einführung, da man einige Illusionen am besten von einem Fotopunkt aus sieht oder auch mal durch die Fotolinse durchschauen muss, um die Illusion zu erkennen.

Neues Ausflugsziel im Familienurlaub Wien: Das Museum der Illusionen

Hinein in die Welt der Illusionen
Gleich zu Beginn fällt uns ein Bild ins Auge, das Wellen zu schlagen scheint. Solche "Bildillusionen" begegnen uns hier viele. Gemalte Bilder, die sich beim Betrachten zu bewegen scheinen. Auch beim Einstein-Kunstwerk ändert sich je nach Betrachtungswinkel das Gesicht. Das kann man auf dem Bild oben gar nicht sehen. Bevor wir genauer nachdenken, wie diese Illusionen entstehen, werden wir durch die nächste Installation abgelenkt: ein Würfel der scheinbar in der Luft schwebt! Durch geschickte Lichtprokektion wird unser Auge getäuscht.

Wir wollen den schwebenden Würfel mit den Fingern einfangen, was natürlich nicht funktioniert. Gleich daneben steht in der Ecke des Raums ein Tisch. In der Mitte ein Loch. Wir lesen uns die "Anleitung" zu dieser Installation durch und daraus ensteht dieses Bild:

Der Kopf auf dem Tisch ist natürlich auch nur eine Illusion

Wer wissen will, wie das geht, der muss im nächsten Familienurlaub in Österreich selbst herkommen. In einem anderen Raum sehen wir das Bild von einem Stuhl an der Wand. Groß ist der Mensch daneben, sehr klein der Mensch auf der Sitzfläche des Stuhls. Aber wie geht das? Daneben stehen einzelne Pfosten am Boden.... Wir lesen uns auch hier die Erklärung durch und machen das Experiment. In Bildern kann man es nicht beschreiben. Daher gibt es dazu diesen Film.

---> ein Stuhl mit Verkleinerungsmodus:

Und dann hinein in die Illusionswelt der Spiegel
Es ist wirklich erstaunlich, wie sich unser Gehirn auf vielfältige Weise austricksen lässt. Im Spiegelraum sperren wir uns zu viert ein und plötzlich sind wir eine unendlich große Gruppe von Menschen. Das konnte man leider weder fotografieren noch filmen. Hier im Museum sind auch noch mehr interessante Spiegel aufgestellt. Im "Spiegel der Wahrheit" sieht man sich genau so wie einen die Mitmenschen sehen, da man sich ja in einem normalen Spiegel eigentlich seitenverkehrt sieht. Das ist im ersten Moment wirklich etwas merkwürdig. Witzig dagegen eine Spiegelröhre, in der man nicht sich selbst, aber sein Gegenüber wie in einem Kaleidoskop anschauen kann. Hier ist das Bild ganz oben auf dieser Seite entstanden.

Unsere Kinder lieben noch eine sich derehende Röhre mit Licheffekten, duch die man hindurch geht. Mir wird dabei etwas schlecht, aber die beiden können nicht genug davon bekommen und wollen noch mal und noch mal... Natürlich gibt es noch einiges mehr zu bestaunen, aber alles kann man nicht beschreiben, sondern muss es sich selbst anschauen.

Kinder können auch selbst etwas tun: Daraus soll eine Pyramide werden.
Und so schaut sie fertig aus.
Ein Auge - zwei Gesichter.

Wie hat es uns gefallen im Museum der Illusionen?
Es war wirklich lustig und oft auch erstaunlich, wie sich durch optische Illusioen unser Gerhirn täuschen lässt. Gerade auf den enstandenen Fotos kann man dann noch mal toll sehen, wie es aus nur einem ganz bestimmeten Blickwinkel wirkt. Es war ziemlich viel los, dadurch haben wir uns ein wenig gedrängt gefühlt und beim Rausgehen, war schon eine Warteschlange vor der Tür.

Also, wenn ihr euch das Museum anschauen wollt, dann am besten gleich um 10 Uhr hingehen oder etwa ab halb sechs am Abend, da wurde uns gesagt ist auch wieder weniger los (das Haus hat bis 21 Uhr geöffnet!). Es sind keine Stufen im Museum, man kann also auch gut mit dem Kinderwagen hinein. Ganz kleine Kinder verstehen vielleicht manche Illusionen nicht, aber ich denke so ab 5 Jahren haben die meisten Kinder wohl ihren Spaß. Auch mit größeren Kindern und Teenagern ist das Museum empfehlenswert, mit dem Handy lassen sich die witzigen Fotos auch gleich gut an Freunde weiterschicken.

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