Ausflug mit Kindern in die Schokoladenfabrik

Unser Ausflug in die Schokoladenfabrik mit Kindern - hier die Schokoladen-Tankstelle - der Traum für alle Schokoladenliebhaber
Viel los bei der Kasse - unbedingt vorher Tickets reservieren für den Besuch bei der Zotter Schokoladenmanufaktur.

Da wollen alle Kinder einmal hin - in eine Schokoladenfabrik
Und wir waren dort! Auf unserer Rundreise durch Österreich fahren wir nach unserem Aufenthalt in Graz mit Kindern nach Stegersbach ins Thermenhotel Allegria. Fast auf dem Weg liegt die Zotter Schokoladenfabrik. Das wollen wir uns als Schoko-Fans natürlich nicht entgehen lassen. Die Anfahrt führt uns durch die hügelige, aber sehr idylische Südoststeiermark. Nach einer etwas kurvigen Fahrt, stehen wir auf dem Parkplatz der Zotter Manufaktur. Als wir aus dem Auto steigen strömt sofort intensiver Schokoladenduft in unsere Nase.

Tipp: Vor der Anreise Tickets reservieren
Wir haben unsere Tickets vorher, auf eine bestimmte Startzeit reserviert, was sich auf jeden Fall gelohnt hat. Denn der Einlass ist jede halbe Stunde und es sind sehr viele Leute, die wohl Schokolade genauso mögen wie wir. Als wir an der Kasse unsere Tickets lösen, sind auf den Bildschirmen die nächsten beiden Führungen bereits ausgebucht. Hätten wir nicht unsere Plätze bestellt, müssten wir eine Stunde warten.

Der Start in die Schokoladenwelt
Noch im Eingangsbereich, sehen wir große Behälter gefüllt mit Schokolade. Daneben kleine Löffel zum Probieren und ein Schild mit dem Hinweis: "Schoko-Schocker! Mutprobe! Erst kosten, dann schauen!" Wir sind natürlich mutig und probieren gleich mal. Schmeckt gar nicht so schlecht, ein bißchen merkwürdig vielleicht. Was wirklich drin ist? Das will man nicht immer so genau wissen, aber da wollen wir mal nichts vorweg nehmen. Schaut hier die Bilder an...

Unser Besuch in der Schokoladenfabrik

Die Mutprobe in der Schokoladenmanufaktur Zotter: Probieren Sie die flüssige Schokolade aus dieser Flasche. Nach was schmeckt sie?
Wenn man das Metallplättchen aufklappt, kommt diese Schrift zum Vorschein... Aber keine Angst, es geht in der Schokoladenfabrik anders weiter.

Filme über die Firma Zotter und die Schokolade in Belize
Es gibt auf der weiteren Besichtigung sehr viel "normale" Schokolade zum Probieren. So haben wir sie erlebt: Als die wirkliche Führung beginnt, werden wir alle erst einmal in einen Kinosaal gebeten. Wir sitzen auf echten Kakaosäcken (gepolstert) und bekommen auf der Leinwand von Josef Zotter eine Einführung in die Geschichte seiner Fabrik. Man spürt dabei seine Leidenschaft für gute Schokolade.

Anschließend machen wir noch eine gemeinsame Film-Reise nach Belize in das Reich der Maya. Dort hat Josef Zotter mit seiner Familie Kakaobauern besucht, die Kakao in Bio-Qualität und nach Fair Trade Bedingungen anbauen. Gefunden hat er dort wirklich noch ein kleines Paradies. Familie Zotter in der Steiermark stellen übrigens alle Zotter Schokoladen in Bio-Qualitäte her. Was Zotter auch auszeichnet: Er produziert von "Bean to bar", also von der Bohne bis zur fertigen Schokolade wird alles in der Zotter Fabrik selbst gemacht. Andere Chocolatiers kaufen bereits die fertige Schokolade als Rohstoff ein und verarbeiten sie weiter, z.B. der Chocolatier in Garmisch Partenkirchen. Zotter ist so groß, dass er selbst rösten und verarbeiten kann.

Schokolade essen soviel du willst - oder kannst!

Im Film stellt sich Josef Zotter samt seiner Familie den Besuchern vor
Danach geht es zur Schokoladenverkostung der Zotter Schokolade. Jeder Besucher nimmt sich einen Probierlöffel
Der Gang durch die Schokoladenfabrik erfolgt eigenständig, jeder nimmt sich die Zeit die er braucht - hier bei der Erklärung und Kostprobe der Rohstoffe

Der eigentliche Besuch in der Schokoladenfabrik
Nach dieser Einführung geht es aber nun endlich auf den Genussweg. Circa 180 verschiedene Schokoladen können wir während der folgenden Besichtigung der Schokoladenfabrik probieren. Das Schlaraffenland für Kinder - und Erwachsene. Jeder schnappt sich einen Probierlöffel und auf geht's in die Schokoladenwelt.

Probieren, probieren, probieren
Die erste Station sind Kakaobohnen aus verschiedenen Anbaugebieten. So eine Bohne schmeckt ja eher bitter, die Kinder mögen es gar nicht, aber ich finde es nicht mal so schlecht, auch wenn es mit Schokoladengeschmack noch nicht viel zu tun hat. Auch an einem Schokoladenbrunnen kann man Rohschokolade kosten. Doch dann kommen wir allmählich zu den verarbeiteten Schokoladen, von 100% reiner Schokolade (sehr bitter) bis zu 40% Schokolade (süßlich und mild).

Eindrucksvolle Einblicke in der Schokoladenfabrik von Zotter

So schauen die Kakaobohnen aus, bevor sie zu Schokolade verarbeitet werden - der Geschmack ist bitter
Hier gibt es Zotter Schokolade zum Probieren: Von links nach rechts abgestuft, bis zu 100% Kakaogehalt
Auch diese Schokolade probieren wir: In der Form von kleinen Glühbirnen. Weisse Schokolade, Milchschokolade, Dunkle Schokolade

Auch Walzenpulver probieren wir. Ein Zwischenprodukt, welches schon besser schmeckt als Rohschokolde. Ganz nach unserem - ja eher süßen gewohnten - Geschmack, ist dann der Nougatbrunnen. Wer glaubt, es gibt nur eine Nougatsorte, der hat sich getäuscht. Mein persönlicher Favorit ist hier eindeutig Cashew - Nougat. Wir kommen noch an vielen anderen Schokoladen-Stationen vorbei. Sie sind immer so aufgebaut, dass verschiedene Sorten einer Gruppe nebeneinander stehen. Und wirklich jede vorrätige Sorte kann in kleinen Stücken gekostet werden. Soviel jeder möchte, bzw. soviel der Magen verträgt.

Überall wird reichlich gekostet, es gibt aber auch eine "Riecherei", erst schnuppern und dann schauen, ob die Nase recht hat! Es geht dabei um die verschiedenen Gewürze, die man in die Schokoadensorten einbinden kann. Ein weiteres Highlight für die Kinder ist eine Gondelbahn, die kleine Schokotafeln transportiert, diese können als Trinkschokolade genossen werden. Wer am Ende der Reise immer noch Platz hat im Schokobauch, der darf sich noch auf "Running Chocolate" freuen.

Unser Ausflug in die Schokoladenfabrik endet

Die gute Nougatschokolade! Jeder darf soviel probieren wie er möchte - der Kindertraum
Das Highlight zum Schluss: Das Schokoladenförderband ermöglicht "running chocolate" mit den verschiedensten Zotter Schokoladensorten

Wir stehen fasziniert vor einem kleinem Rollband, auf dem wie bei running Shushi nochmal zahlreiche Schokoladensorten vorbeifahren. Was einem gefällt, wird gekostet. Schließlich passt in unsere Bäuche kein Fitzelchen Schokolade mehr rein und mit einem etwas flauem Gefühl im Magen, aber schokobeseelt, haben wir das Ende erreicht.

Hier kommt man noch in den Shop und es stehen über 400 verschiedene Sorten Schokolade zur Auswahl. Von klassischen Sorten bis zu sehr sehr ausgefallenen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. Unsere Eintrittskarten würden auch noch für den "Essbaren Tiergarten" gelten. Das ist ein großer Außenbereich mit vielen alten Tierrassen, einem Streichelzoo, einem Gemüsegarten und noch einigem mehr. Doch da die Temperaturen weit über 30 Grad liegen, setzen wir unsere Reise fort. Nur wenige Minuten nachdem wir ins Auto gestiegen sind, sehen wir die wirklich imposante Riegersburg. Sie steht hoch auf einem Felsen und wäre ebenfalls zu besichtigen, wir begnügen uns mit einem Blick aus dem Autofenster und fahren weiter zum Thermenhotel Allegria, wo wir auf Abkühlung im Bad hoffen.

Bewertung Zotter Schokoladenfabrik

Lohnt sich der Besuch in der Zotter Schokoladenfabrik?
Auf jeden Fall. Für uns eine der coolsten Ausflugsziele mit Kindern. Für das Schoko-Laden-Theater, wie die Reise durch die Schokowelt heißt, sollte man mindestens 90 Minuten einplanen. Wer noch in den Tiergarten will, natürlich länger. Zwei Dinge möchten wir noch sagen: Leider kann man den Genussweg nicht mit dem Kinderwagen befahren, es geht immer wieder treppauf und treppab. Wir waren an einem Wochenende hier, dann stehen die Maschinen der Fabrikation still. Wenn ihr es einteilen könnt, kommt besser unter der Woche. Dann gibt es zu den oben beschriebenen Erlebnissen noch viele Blicke durch die Glaswände in die Fabrik.

Uns hat es trotzdem sehr gut gefallen und das Mittagessen haben wir an diesem Tag im Familienurlaub ausfallen lassen. Wem schmeckt eine Wurstsemmel, wenn er sich an Schokolade statt essen kann?

--> weitere tolle Ausflugsziele mit Kindern in Österreich und das lohnt auch im Familienurlaub in Österreich.

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