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Granattor Millstätter Alm

Unsere Granattor Wanderung im Spätherbst - mit dem ersten Schnee am Gipfel
Unsere Granattor Wanderung im Spätherbst – mit dem ersten Schnee am Gipfel

Das Granattor am Millstätter See

Die Wanderung oberhalb des Millstätter Sees zum Granattor ist schon sehr besonders. Hoch oben auf der Millstätter Alm steht ein riesiges Tor aus Metall, gefüllt mit Granatsteinen. Diese Halbedelsteine kannst du auf dieser Wanderung überall entdecken. Meistens sind sie noch eingeschlossen in größere Steine und sehen auch aus, wie kleine rostige „Pickel“. Aus brüchigen Steinen kannst du sie daheim gut herausklopfen, manche Granatsteine liegen aber auch so einfach auf dem Weg. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, macht die Suche nach den Steinen, die Wanderung sehr kurzweilig und spannend. So merken sie die 450 Höhenmeter gar nicht.

Hier zeige ich dir, wie wir die Wanderung zum Granattor gemacht haben. Wir waren mittlerweile schon zwei Mal im Spätherbst hier oben – einmal komplett schneefrei, das andere Mal mit ein paar Zentimeter Schnee am Gipfel. Die Bilder hier stammen aus beiden Touren – so siehst du die unterschiedlichen Stimmungen. Beide Male war die Färbung der Lärchen hier oben berauschend schön, schau hier:

Die einmalig schöne Färbung der Lärchen auf der Granattor Wanderung
Die einmalig schöne Färbung der Lärchen auf der Granattor Wanderung

Auf der Millstätter Alpe zum Granattor wandern

Mit dem Auto fahren wir von unserem Familienhotel in Millstatt nach Obermillstatt und dann auf der Mautstraße zum Parkplatz bei der Lammersdorfer Hütte. Rund 1000 Meter oberhalb vom Millstättter See haben wir auf 1644 Metern nicht nur den Parkplatz erreicht, sondern auch einen wunderschönen Aussichtspunkt. Jetzt Ende Oktober sind die Lärchen schön gelb gefärbt. Und unten sehen wir sogar den See. Das ist der Link zur Google Karte – und so ist die Aussicht hier oben:

Das ist die Aussicht beim Parkplatz auf der Lammersdorfer Hütte, Millstätter Alpe
Das ist die Aussicht beim Parkplatz auf der Lammersdorfer Hütte, Millstätter Alpe

Lammersdorfer Hütte wandern

Die Lammersdorfer Hütte hat bis Ende Oktober geöffnet. Und so sitzen auch heute schon die ersten Gäste auf der noch warmen Sonnenterrasse. Wir wollen lieber hinauf auf den Gipfel und hatten ohnehin erst ein super Frühstück im Familienhotel. So starten wir gleich unsere Wanderung und folgen immer der Beschilderung zum Granattor.

Die urige Lammersdorfer Hütte auf der Millstätter Alpe
Die urige Lammersdorfer Hütte auf der Millstätter Alpe
Oberhalb der Lammersdorfer Hütte folgen wir den Schildern zum Wanderweg in Richtung Granattor
Oberhalb der Lammersdorfer Hütte folgen wir den Schildern zum Wanderweg in Richtung Granattor

Über die herbstlichen Almwiesen und durch die leuchtend gelben Lärchen hindurch wandern wir hinauf. Der Weg folgt entweder einem breiten Almweg oder über die beschilderten „Abkürzungen“ quer über die Wiesen.

Auf der Millstätter Alpe wandern wir mit Kindern oberhalb der Lammersdorfer Hütte
Auf der Millstätter Alpe wandern wir mit Kindern oberhalb der Lammersdorfer Hütte

Nach etwa einer dreiviertel Stunde erreichen wir das Lammersdorfer Almkreuz. Für Familien mit kleinen Kindern kann auch hier schon das Ziel sein. Die Aussicht ist auch schon ziemlich schön. Du siehst weit über den Millstätter See bis hinüber zu den mächtigen Karawanken. Wir machen nur eine kleine Trinkpause, dann geht es für uns weiter.

Mit toller Herbstfärbung Richtung Granattor wandern mit Kindern
Mit toller Herbstfärbung Richtung Granattor wandern
Oberhalb der Lammersdorfer Hütte: So schön ist im Herbst die Aussicht am Lammersdorfer Kreuz
Oberhalb der Lammersdorfer Hütte: So schön ist im Herbst die Aussicht am Lammersdorfer Kreuz

Vom Lammersdorfer Almkreuz zum Stoana Mandl wandern

Kurz nach dem Almkreuz geht es auf einem breiten Fahrweg weiter. Jetzt kommen wir auch langsam zum Schnee. Gestern hat es um Tal geregnet und hier oben auf ca. 1800 Meter liegt nun Schnee. Ist aber nicht so schlimm, es sind schon ein paar Leute vor uns gewandert und haben den Schnee flach getreten. Wir waren vor 3 Jahren im November schon mal hier, da war der Gipfel schneefrei und wir haben dann von hier aus bis zum Gipfel die meisten Granatsteine gefunden. Jetzt sind sie von der Schneedecke versteckt. Doch ab und zu finden wir trotzdem welche.

Diese Granatsteine sind schon an der Oberfläche zu sehen, meist sind sind als "Hügel" im Stein verborgen
Diese Granatsteine sind schon an der Oberfläche zu sehen, meist sind sind als „Hügel“ im Stein verborgen

Unser Junior formt heute aber lieber Schneebälle, als sich auf Schatzsuche zu begeben. Gut dass wir Handschuhe mitgenommen haben! Der breite Weg führt uns nun in einem weiten Bogen um den Berg herum und wir nähern uns dem ersten Gipfel daher von hinten. Schon von weitem sehen wir das „Stoana Mandl“, den großen Steinhaufen, der diesen Gipfel ziert. Von hier haben wir wirklich ein fantastisches Panorama in unserem Familienurlaub am Millstätter See.

Am Stoana Mandl - das große Steinmandl auf dem Berg, von hier ist es nicht mehr weit zum Granattor
Am Stoana Mandl – das große Steinmandl auf dem Berg, von hier ist es nicht mehr weit zum Granattor

Zum Granattor Millstatt wandern

Auf dem Weg zum Granattor am Millstätter See in Kärnten
Auf dem Weg zum Granattor am Millstätter See in Kärnten
Und so sieht drei Jahre später der Weg zum Granattor im Schnee aus
Und so sieht drei Jahre später der Weg zum Granattor im Schnee aus

Vom „Stoana Mandl“ ist es nun nicht mehr weit bis zum Granattor. Es geht noch etwa 10 Minuten leicht bergab und bergauf über den Höhenrücken der Millstätter Alm. Und dann stehen wir da und genießen den Blick. Das Tor wurde 2009 errichtet und soll den Granatreichtum zeigen. Im Tor ist auch etwas über die Geschichte und die Bedeutung der Granatsteine zu lesen. Durch das Tor hindurch hast du das Gefühl durch ein Fenster in die Landschaft zu schauen. Für mich persönlich ein wunderbarer Ort! Egal ob Kinder oder Erwachsene, alle sind beeindruckt und würden gerne länger hier bleiben. Leider ist es heute dafür ein wenig zu kalt.

Hier mein Film von vor 3 Jahren am Granattor:

Wunderbare Almwanderung in Kärnten

Das bekannteste "Gipfelkreuz" am Millstätter See: Das Granattor auf der Millstätter Alpe
Das bekannteste „Gipfelkreuz“ am Millstätter See: Das Granattor auf der Millstätter Alpe
Der Blick vom Granator auf den Millstätter See und die Berge der Region
Der Blick vom Granator auf den Millstätter See und die Berge der Region
So ist der Ausblick am Granattor mit dem Schnee - zu den Karawanken und Richtung Hohe Tauern
So ist der Ausblick mit dem Schnee – zu den Karawanken und Richtung Hohe Tauern

Nach unserem leider kurzen Aufenthalt am Granattor wandern wir auf dem gleichen Weg wieder hinunter. Das ist ebenfalls schön, weil wir nun das Panorama auf den See vor uns haben. Runter geht’s natürlich immer schneller und so sind wir schon bald wieder am Parkplatz bei der Lammersdorfer Hütte. Insgesamt waren wir etwa 2 1/2 Stunden unterwegs. Ja nach Alter und Kondition der Kinder dauert es etwas länger.

Auch beim zweiten Mal, hat uns die Wanderung zum Granattor super gefallen. Sie zählt zu den schönsten Wanderungen mit Kindern am Millstätter See, die du hier unternehmen kannst. Das Sammeln und Suchen nach den Granatsteinen ist auf jeden Fall spannend und das Granattor einfach ein ganz besondere Platz!! Wenn du mehr über die Halbedelsteine erfahren willst, kannst du auch das Granatium in Radentheim besuchen.

Und wenn du gerne wanderst, klick unbedingt auf die Wandertipps für den Millstätter See – plus unsere Ideen für Familienwanderungen in Kärnten:

Und hier findest du alles über unsere Eindrücke im Familienurlaub im Familienhotel am Millstätter See – unser Hoteltipp zum Übernachten mit Kindern:

und das ist der direkte Link für die aktuellen Angebote auf der

Familienhotel Millstätter See - Das Kinderhotel Post mit der herrschaftlichen Fassade
Familienhotel Millstätter See – Das Kinderhotel Post mit der herrschaftlichen Fassade

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