Gasteiner Wasserfall

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Der Gasteiner Wasserfall ist mit 3421 Metern einer der größten Wasserfälle in Österreich
Der Gasteiner Wasserfall ist mit 3421 Metern einer der größten Wasserfälle in Österreich
Die Bad Gastein Wasserfälle sind mitten im mondänen Ortszentrum
Die Bad Gastein Wasserfälle sind mitten im mondänen Ortszentrum
Der Blick auf den Bad Gastein Wasserfall vom Wasserfallweg aus
Der Blick auf den Bad Gastein Wasserfall vom Wasserfallweg aus

Der Gasteiner Wasserfall

Der Gasteiner Wasserfall zählt zu den imposantesten Naturschauspielen Österreichs. Der Wasserfall zählt mit einer Gesamtfallhöhe von 341 Metern nicht nur zu den größten Wasserfällen in Österreich – sondern befindet sich mit dieser Fallhöhe sogar unter den größten Wasserfällen von Europa. Das hat bislang niemand sonst beschrieben (jedenfalls habe ich das vorher nirgendwo anders gelesen). Der Gasteiner Wasserfall ist das Wahrzeichen von Bad Gastein. Dieses majestätische Naturwunder fällt in drei beeindruckenden Stufen herab und lockt mit seinen atemberaubenden Kaskaden Besucher aus aller Welt an.

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Die Kraft des Wassers am Gasteiner Wasserfall

Das Rauschen des herabstürzenden Wassers begleitet diejenigen, die sich in seine Nähe begeben, und erzeugt eine Atmosphäre der Erhabenheit und Faszination. Du kannst das Wasserrauschen aber auch über den gesamten Ort verteilt immer wieder hören, wo die Häuserfluchten dem Schall einen Raum geben. Der Gasteiner Wasserfall ist für die Region von unschätzbarem Wert, nicht nur als beeindruckende Sehenswürdigkeit, sondern auch als wohltuendes Kurmittel. Durch die Zerstäubung des Wassers entsteht negativ ionisierte Luft. Sie gilt als wohltuend und ist bedeutender gesundheitlicher Aspekt des Kurortes.

Die Gasteiner Ache besteht aus Wasser, das aus dem Kerngebiet des Nationalparks Hohe Tauern stammt. Dort bildet sich der Anlaufbach und die Naßfelder Ache. Sie bilden gemeinsam die Gasteiner Ache, die den Wasserfall bildet und danach durch das malerische Gasteiner Tal fließt, bis sie schließlich in die Salzach mündet.

Die Wassermenge des Gasteiner Wasserfalls ist äußerst beeindruckend und unterliegt saisonalen Schwankungen, die seine Charakteristik maßgeblich prägen. Während der Wintermonate, wenn die Temperaturen niedrig sind und das Wasser größtenteils gefroren ist, fließt das Wasser mit vergleichsweise geringer Intensität. In dieser Zeit beträgt die Fließrate lediglich zwischen 500 und 1.000 Litern pro Sekunde.

Mit dem Einsetzen der Schneeschmelze und den steigenden Temperaturen in den Frühlings- und Sommermonaten erfährt die Wassermenge einen drastischen Anstieg. Der Wasserfall zeigt dann seine beeindruckende, kraftvolle Seite. In dieser Zeit, wenn die Schneedecke schmilzt und zusätzliche Niederschläge den Wasserstand erhöhen, stürzen atemberaubende 10.000 Liter Wasser pro Sekunde die beeindruckenden Stufen des Wasserfalls hinab.

Diese saisonalen Unterschiede in der Wassermenge verleihen dem Gasteiner Wasserfall eine dynamische und vielseitige Natur. Von einem sanften Fließen im Winter bis hin zu einem tosenden, kraftvollen Strom im Frühling und Sommer – die Wassermenge des Gasteiner Wasserfalls spiegelt die wechselnden Jahreszeiten und die eindrucksvolle Naturgewalt auf eindrückliche Weise wider.

Naturwunder trifft mondänen Ortskern

Der Gasteiner Wasserfall mit der oberen Brücke, der sogenannten "Hohen Brücke"
Der Gasteiner Wasserfall mit der oberen Brücke, der sogenannten „Hohen Brücke“
Bad Gastein Wasserfälle erkunden - und gleichzeitig den Ort entdecken
Bad Gastein Wasserfälle erkunden – und gleichzeitig den Ort entdecken

Der Gasteiner Wasserfall befindet sich mitten im Herzen des Ortes Gastein, umgeben von imposanten schroffen Felswänden, die seine Erhabenheit noch unterstreichen. Im Gegensatz dazu sind die prächtigen Häuser direkt daneben: Die unmittelbare Umgebung des Gasteiner Wasserfalls ist geprägt von feudalen Häusern, die den Besuchern oft als Hotel dienen und ein gehobenes Ambiente bieten. Die steinerne Wasserfallbrücke, erbaut im Jahre 1840 und später 1927 erweitert, verbindet die beiden Teile des Ortszentrums und bietet einen beeindruckenden Blick auf das tosende Wasser.

Heute überspannen gleich drei Brücken den Gasteiner Wasserfall im Ort Gastein und bieten spektakuläre Ausblicke auf das Naturspektakel. Die kraftvolle Energie des Wassers hat allerdings auch ihre Schattenseiten: Im Laufe der Zeit führte die Gasteiner Ache immer wieder zu Überschwemmungen und tragischen Unglücken.

Seit der Errichtung eines Kraftwerks im Ortsteil Böckstein und hat der Wasserstrom des Gasteiner Wasserfalls an Kraft verloren. Dennoch bleibt er ein fesselnder Anziehungspunkt für Kunstschaffende und Naturbegeisterte gleichermaßen. Zahlreiche Maler und Dichter haben sich von seiner Erhabenheit inspirieren lassen.

Ausflugsziel Gasteiner Wasserfall

Bad Gastein Wasserfall - meterhoch rauschen hier im Sommer 10.000 Liter pro Sekunde ins Tal
Bad Gastein Wasserfall – meterhoch rauschen hier im Sommer 10.000 Liter pro Sekunde ins Tal

Ein Ausflug zum Gasteiner Wasserfall ist für Groß und Klein gleichermaßen spannend. Wir haben das selbst ausprobiert. Die meisten Besucher wählen die mittlere Brücke als Standpunkt, um den Wasserfall im Zentrum von Gastein zu bewundern. Hier hin kommst du auch ganz bequem mit Kinderwagen. Doch die spektakulärste Sicht eröffnet sich jenen, die den Aufstieg zur oberen Brücke wagen. Über Stufen geht es direkt neben dem Wasserfall nach oben. Du befindest dich hier auf dem sogenannten Wasserfallweg.

Ein besonderes Highlight ist der Gasteiner Wasserfallweg, der entlang des Wasserfalls führt und somit ein unmittelbares Erlebnis der Naturgewalten ermöglicht. Der „Obere“ Wasserfall liegt nur wenige Meter oberhalb des mondänen Ortszentrums, während der „Untere Wasserfall“ wenige Meter darunter zu finden ist. Die zentrale Brücke bildet das Herzstück dieses eindrucksvollen Ensembles.

Der beste Blick auf den unteren Wasserfall eröffnet sich vom Kraftwerk aus. Hier rahmen die Häuser links und rechts vom Wasserfall die Szenerie ein und setzen einen einzigartigen Kontrast.

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Denk an passendes Schuhwerk bei der Wasserfall Wanderung – die VIKING Wanderschuhe CERRA HIKE sind perfekt

Wissenswert über die Gasteiner Wasserfälle

Der Besuch des Gasteiner Wasserfalls ist das ganze Jahr über möglich und bietet zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturschauspiel. Lediglich die Wanderung am Wasserfallweg ist aufgrund der winterlichen Glätte in den Wintermonaten nicht gestattet. Der Eintritt zu diesem faszinierenden Naturwunder ist zudem kostenfrei, was diesen Ausflug zu einem besonders zugänglichen und lohnenswerten Erlebnis macht.

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Die häufigsten Fragen zum Gasteiner Wasserfall

Wo befindet sich der Gasteiner Wasserfall?

Der Gasteiner Wasserfall befindet sich in der österreichischen Ortschaft Bad Gastein, die Teil des Gasteinertales im Bundesland Salzburg ist. Er liegt mitten im Ortszentrum und ist somit leicht erreichbar.

Wie hoch ist die Fallhöhe des Gasteiner Wasserfalls?

Der Gasteiner Wasserfall beeindruckt mit einer imposanten Gesamtfallhöhe von 341 Metern. Diese beeindruckende Höhe macht ihn zu einem der höchsten Wasserfälle in Österreich.

Warum ist der Gasteiner Wasserfall ein wichtiges Wahrzeichen von Bad Gastein?

Der Gasteiner Wasserfall ist nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Größe von hoher Bedeutung für Bad Gastein. Er ist auch ein Symbol für die Naturschönheit und Kraft der Region. Zudem spielt er eine wichtige Rolle in der Geschichte und Kultur von Bad Gastein, was ihn zu einem unverzichtbaren Wahrzeichen macht.

Was ist die Besonderheit der Luft am Gasteiner Wasserfall?

Die Luft am Gasteiner Wasserfall zeichnet sich durch eine besondere Eigenschaft aus: Sie ist negativ ionisiert. Dies bedeutet, dass sie mit zusätzlichen Elektronen angereichert ist, was einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit haben kann. Diese negativ ionisierte Luft wird als wichtiges Kurmittel in Bad Gastein genutzt.

Muß man für die Gasteiner Wasserfälle Eintritt bezahlen?

Nein, der Eintritt zu den Gasteiner Wasserfällen ist kostenlos.

Gibt es besondere Gasteiner Wasserfälle Öffnungszeiten im Sommer und Winter?

Die Gasteiner Wasserfälle sind grundsätzlich das ganze Jahr über zugänglich. Allerdings gibt es Unterschiede in den Aktivitäten, die je nach Jahreszeit angeboten werden:
Sommer:
Im Sommer sind die Wanderwege rund um die Gasteiner Wasserfälle (Wasserfallweg) geöffnet und bieten Besuchern die Möglichkeit, das Naturerlebnis in vollen Zügen zu genießen.
Führungen und Veranstaltungen können in den Sommermonaten organisiert werden. Der Wasserfall ist im Sommer stärker, es fließt mehr Wasser.
Winter:
In den Wintermonaten ist der Wasserfallweg entlang der Wasserfälle aufgrund von Schnee und Glätte gesperrt.
Im Winter führt der Wasserfall nur einen Bruchteil der Wassermenge wie im Sommer und ist daher weniger stark. Dafür kann er bei Schnee und Kälte besonders mystisch erscheinen.

Wie entsteht die Gasteiner Ache, die den Wasserfall speist?

Die Gasteiner Ache, die den Wasserfall speist, entsteht aus der Vereinigung zweier Flüsse, dem Anlaufbach und der Naßfelder Ache, im Kerngebiet des Nationalparks Hohe Tauern. Von dort aus fließt sie durch das malerische Gasteiner Tal und mündet schließlich in die Salzach außerhalb des Gasteiner Tales.

Gibt es eine Wanderstrecke am Gasteiner Wasserfall?

Ja, es gibt einen speziellen Wanderweg entlang des Gasteiner Wasserfalls, der als „Gasteiner Wasserfallweg“ bekannt ist. Dieser ermöglicht es Besuchern, das Naturspektakel hautnah zu erleben und die beeindruckende Kraft des Wassers zu spüren.

Wann wurde die steinerne Wasserfallbrücke gebaut?

Die steinerne Wasserfallbrücke wurde erstmals im Jahr 1840 erbaut und später im Jahr 1927 erweitert. Diese Brücke ist ein bedeutendes Bauwerk, das nicht nur als Verbindung zwischen den beiden Teilen des Ortszentrums dient, sondern auch einen beeindruckenden Ausblick auf den Wasserfall bietet.

Welche berühmten Künstler haben den Gasteiner Wasserfall gemalt?

Der Gasteiner Wasserfall hat zahlreiche Künstler zu inspirierenden Werken animiert. Unter ihnen sind bekannte Maler wie Jakob Alt, der um 1833 ein Gemälde des Wasserfalls schuf, sowie Hubert Sattler, der den Wasserfall um 1844 verewigte.

Was sollte man über das Kraftwerk am Gasteiner Wasserfall wissen?

Das Kraftwerk am Gasteiner Wasserfall in Bad Gastein zählt zu den ältesten Wasserkraftwerken im Bundesland Salzburg und wurde im Jahr 1914 erbaut. Dieses historische Kraftwerk steht unter Denkmalschutz. Seit seiner Außerbetriebstellung dient es als Museum, das einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Elektrizitätsgewinnung bietet. Die Lage des Kraftwerks ist äußerst beeindruckend. Es befindet sich direkt an der Gasteiner Ache, unmittelbar an der untersten Stufe des berühmten Gasteiner Wasserfalls. In unmittelbarer Nähe erheben sich die prächtigen Belle Époque-Gebäude des Ortszentrums von Bad Gastein, während sich links des Kraftwerks Hotelbauten und die Preimskirche befinden.
Die elektrische Tradition von Bad Gastein reicht bis ins Jahr 1886 zurück, als der Kurort zum ersten elektrisch beleuchteten Kurort in Europa wurde. Das erste Kraftwerk mit Thermalwasserhebemaschine gehörte sogar noch Kaiser Franz Joseph I. Doch mit der Zeit reichte diese Anlage nicht mehr aus, um die Beleuchtung des Ortes zu gewährleisten. Daher baute die Gemeinde 1895 das Kraftwerk „Sonnenwende“ bei der Hohen Brücke am oberen Wasserfall.
Führungen durch die historische Kraftwerksanlage werden oft in Verbindung mit der Besichtigung der bekannten Elisabethquelle, der wichtigsten Thermalwasserquelle des Kurortes, angeboten. Auf diese Weise vermitteln sie eindrucksvoll die Funktion des Wassers als Quelle von Energie und Gesundheit. Das Kraftwerk am Gasteiner Wasserfall ist somit nicht nur ein bedeutendes technisches Denkmal, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der innovativen Energiegewinnungsgeschichte dieser Region.

Wieviel Wasser fließt am Gasteiner Wasserfall?

Die Wassermenge am Gasteiner Wasserfall variiert je nach Jahreszeit. In den Wintermonaten fließen zwischen 500 und 1.000 Litern pro Sekunde, während zur Zeit der Schneeschmelze und in den Sommermonaten beeindruckende 10.000 Liter pro Sekunde den Wasserfall hinabstürzen.

Welche anderen Wasserfälle in Österreich sollte man gesehen haben?

Hier sind einige weitere beeindruckende Wasserfälle in Österreich, die einen Besuch wert sind:
Krimmler Wasserfälle – Die Krimmler Wasserfälle in der Region Salzburg sind die höchsten Wasserfälle in Österreich und gehören zu den höchsten Europas. Sie sind in drei Stufen angeordnet und stürzen insgesamt über 380 Meter in die Tiefe.
Gollinger Wasserfall – Der Gollinger Wasserfall liegt in der Nähe von Salzburg und ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Das Wasser stürzt hier in einer Kaskade von über 75 Metern hinab.
Grawa Wasserfall – Der Grawa Wasserfall befindet sich im Ötztal in Tirol. Mit einer Fallhöhe von 180 Metern ist der Grawa Wasserfall ein beeindruckendes Naturwunder.
Stuibenfall – Der Stuibenfall in Umhausen, Tirol, ist der höchste Wasserfall Tirols. Er beeindruckt mit einer Fallhöhe von rund 159 Metern und ist von einer herrlichen Naturlandschaft umgeben.
Dalfazer Wasserfall – Der Dalfazer Wasserfall liegt im malerischen Achenseegebiet in Tirol. Er ist etwa 60 Meter hoch und befindet sich inmitten einer wunderschönen Berglandschaft.
Diese Wasserfälle in Österreich bieten eindrucksvolle Naturspektakel und sind perfekte Ziele für naturbegeisterte Familien, die die Schönheit der österreichischen Landschaft erkunden möchten.

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