
Slowenien Urlaub mit Kindern am Meer
Slowenien Urlaub mit Kindern am Meer rund um Piran
Die slowenische Adriaküste rund um das Salinera Resort Strunjan ist perfekt für einen Urlaub mit Kindern am Berg plus Ausflügen nach Piran und Izola. Direkt vom Strand mit schattiger Liegewiese geht es auf dem Parenzana-Radweg in die pittoresken Küstenorte Piran und Izola. Wanderungen führen zu den Klippen im Landschaftspark Strunjan und in die versteckte Mondbucht. Mit unterirdischen Fluss-Canyons und dem Lipizzaner-Gestüt liegen spektakuläre Tages-Ausflugsziele im Landesinneren.
📍Slowenien Urlaub mit Kindern am Meer
- Salinera Resort Strunjan: Ferienalnlage mit Hotel, Ferienhaus-Appartements und zubuchbarer Halbpension direkt am Meer. Resort eigener Badestrand, SUP- und Tretbootverleih sowie Außenpool mit Kinderbecken; Hallenbad und Wellnessbereich vorhanden.
- Ausflugstipp Strunjan: Landschaftspark mit historischen Salinen, Wanderung über den Klippenweg zur Mondbucht.
- Piran: Autofreie Altstadt im venezianischen Stil, Glockenturm St. Georg, Tartini-Platz, gut mit Kindern zu erkunden.
- Izola: Kleiner, ruhiger Küstenort mit großem Yachthafen, Kirche St. Maurus und kinderfreundlichem Stadtstrand.
- Radfahren: Direkt angebunden an den Parenzana-Radweg (ehemalige Bahntrasse), z. B. 7,3 km flache Strecke nach Izola inklusive Tunneldurchfahrten.
- Höhlen von Škocjan: Höhlensystem mit mit gigantischem unterirdischem Canyon, UNESCO-Weltnaturerbe.
- Gestüt Lipica: Stätte der Lipizzaner-Zucht mit Pferden auf den Weiden, Kutschfahrten und Führungen über das Gestüt.
Unser Urlaub mit Kindern am Meer in Slowenien
Sloweniens Küste ist nur 46,6 Kilometer lang. Sie erstreckt sich an der Adria zwischen der italienischen Grenze im Norden und der kroatischen Grenze im Süden. Die größten Orte sind Koper, Izola und Piran. Bekannt ist außerdem der Touristenort Portorož. Ziemlich in der Mitte liegt das Örtchen Strunjan. Dort haben wir im Salinera Resort ein paar Tage mit unseren Kindern verbracht. Natürlich kann man hier auch einen reinen Badeurlaub machen.
Doch wir wollten immer möglichst viel entdecken. Und so haben wir uns die Städte Piran und Izola angeschaut, haben die idyllische Mondbucht bei einer kleinen Wanderung erkundet und sind auf dem bekannten Parenzana-Radweg unterwegs gewesen. Im Landesinneren haben wir uns das Gestüt Lipica angeschaut – dort werden die weißen Lipizzaner-Pferde gezüchtet – und die Höhlen von Škocjan besucht. Diese Höhlen sind sehr besonders und einzigartig, da mitten in der Höhle ein unterirdischer Canyon verläuft. Hier sind alle unsere Eindrücke und Erlebnisse mit Kindern am Meer in Slowenien.
Salinera Resort Strunjan



Wo kann man mit Kindern in Slowenien am Meer gut übernachten? Für unseren Aufenthalt an der slowenischen Adriaküste haben wir das Salinera Resort Strunjan als Ausgangspunkt gewählt. Die Anlage liegt ruhig in einer geschützten Bucht und bietet mit ihrem eigenen Strand, der großen Liegewiese und verschiedenen Bademöglichkeiten alles, was es für entspannte Tage am Meer braucht. Gleichzeitig sind die Wege zu den Ausflugszielen kurz: Der Landschaftspark Strunjan beginnt direkt vor der Tür, Piran und Izola lassen sich bequem mit dem Fahrrad erreichen. Auch für Ausflüge ins Hinterland liegt das Resort günstig.
Salinera Appartements
Im Salinera Resort selbst gibt es verschiedene Arten der Unterkunft. Man kann im Hotel übernachten, in der Villa Maia mit Ferienappartements oder in den Salinera Appartements. In einer dieser Ferienwohnungen, die sich als Häuschen an den Hang der Bucht schmiegen, haben wir als Familie gewohnt. Wir hatten zu viert eines der etwas größeren Appartements mit zwei Schlafzimmern, einem Bad, einem Wohnzimmer mit Küchenzeile und einem Balkon. Von diesem hatten wir Blick auf das Meer. Die Appartements sind gemütlich ausgestattet. Wir hatten eines mit schönen Meeresmotiven an den Wänden. Und in der Küche findet man alles, was man so braucht, von Besteck über Geschirr bis zu Kochutensilien. Es gibt einen Geschirrspüler, moderne Cerankochplatten und eine Mikrowelle.



Halbpension im Salinera Resort Strunjan
Man kann aber auch die Halbpension des Hotels in Anspruch nehmen, sodass man den Urlaub in vollen Zügen genießen kann. Das würde ich empfehlen, hatten wird. Morgens und abends gibt es ein großzügiges Buffet. Beim Frühstücksbuffet bleibt kein Wunsch offen. Es gibt Wurst- und Käsesorten, viele verschiedene Marmeladen (und natürlich auch Nuss-Nougat-Creme), Joghurts, Frischkäse, Rühreier, Spiegeleier, Würstchen, Gemüse und auch verschiedene Kuchen. Die waren sehr lecker! Abends gab es immer eine große Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten mit unterschiedlichen Beilagen, Salate, ein Käsebuffet und Kuchen, Torten sowie Eis zum Nachtisch. So kann sich jeder zusammenstellen, was er am liebsten isst.
Baden und Relaxen
Das Resort selbst liegt in einer Bucht mit einem eigenen großen Badestrand. Liegen kann man auf der sehr großen Wiese mit viel Schatten, dem Beton- oder Kiesstrand. Das Wasser ist superklar und sauber. Für die Badegäste ist mit einer Leine ein Badebereich im Meer abgetrennt. So schwimmen etwa Kinder nicht zu weit ins Meer hinaus. Man kann sich am Strand auch SUPs oder Tretboote ausleihen. Wer es etwas ruhiger mag, der kann im Außenpool baden gehen, hier befindet sich sogar ein kleines Kinderbecken. Für Schlechtwettertage gibt es auch Pools im Hotel sowie einen Sauna- und Wellnessbereich.
WILLST DU HIER DEINEN URLAUB BUCHEN?
Du kannst auf den Zimmern im Hotel und den Apartements direkt am Meer in Slowenien wählen. Das ist der Link zur offiziellen Webseite des Resorts.
Piran mit Kindern






Die malerische Stadt Piran liegt nur wenige Kilometer vom Salinera Resort entfernt. Wir sind mit dem Rad dorthin gefahren. Piran ist auf einer schmalen Landzunge gebaut und gilt als eine der schönsten Städte im Mittelmeerraum. 500 Jahre hat die Stadt zu Venedig gehört, und so sind dort viele Häuser im venezianischen Stil gebaut. Die Altstadt von Piran ist autofrei, und das ist als Besucher natürlich sehr angenehm, wenn man in Ruhe durch die schmalen Gassen bummelt.
Kirche St. Georg und der Glockenturm
Wir haben uns als Erstes die Kirche St. Georg angeschaut. Sie steht leicht erhöht am Rand der kleinen Altstadt. Zur Kirche gehört außerdem eine eigene Taufkapelle und ein freistehender Glockenturm. Unser Weg führte uns zuerst in die Kirche. Gegen einen kleinen Eintritt kann man sich nicht nur das Kircheninnere anschauen – mit einer beeindruckenden Statue des Hl. Georg –, sondern man sieht auch den Schatz der Kirche mit einer Reliquie des Hl. Georg sowie einer silbernen Statue des „Heiligen Georg zu Pferd“, die bei Prozessionen durch die Stadt getragen wird. Unter der Kirche sind Reste der alten Mauern aus verschiedenen Jahrhunderten zu sehen – Fundamente eines römischen Tempels, einer frühchristlichen Kirche und eines mittelalterlichen, gotischen Sakralbaus.
Neben der Kirche steht der Glockenturm. Er ist eine verkleinerte Nachbildung des Glockenturms von San Marco in Venedig. Der Turm ist ca. 46 Meter hoch und auf seiner Spitze befindet sich der Erzengel Michael, der sich mit seinen gewaltigen Flügeln mit dem Wind dreht und so die Windrichtung anzeigt. Auf den Glockenturm kannst du ebenfalls gegen einen kleinen Eintritt hinaufsteigen. Von oben hat man einen wirklich hervorragenden Blick über die Altstadt von Piran, über das Meer und die umliegenden Buchten. Oben hängen übrigens Glocken aus Berlin, die ein Geschenk an die Kirche St. Georg waren. Nicht erschrecken, sie läuten jede Viertelstunde.
Altstadt Piran

Für uns ging es weiter durch die Altstadt zur Kirche St. Franziskus von Assisi. Die Kirche hat einen wunderschönen Kreuzgang, der fast ganz in Weiß gehalten ist. Gegen einen kleinen Obolus in eine Spendenbox kann man durch den Kreuzgang schlendern und sich die Kirche von innen anschauen. Von hier aus sind wir die steilen Straßen hinaufspaziert Richtung Stadtmauer. Auch diese kannst du gegen Eintritt besichtigen. Wir haben uns mit dem fast gleichen Blick vom Platz davor begnügt. Anschließend sind wir über verwinkelte Treppen nach unten Richtung Hafen gegangen. An der Hafenpromenade entlang kamen wir schließlich zum Hauptplatz von Piran, dem Tartini-Platz.
Tartini-Platz Piran
Der ovale Tartini-Platz wurde nach dem 1692 in Piran geborenen Komponisten Giuseppe Tartini benannt und wird von historischen Gebäuden wie dem leuchtend roten Venezianerhaus gesäumt. Rund um den Platz siehst du weitere schöne Häuser, es gibt viele Restaurants und bei uns waren kleine Marktstände auf dem Platz aufgebaut. Durch die verwinkelten Gassen sind wir dann noch an die Landspitze von Piran spaziert. Kleine Lädchen, Cafés oder Eisdielen verstecken sich in den engen Winkeln der Stadt und doch sind es nur ein paar Minuten und schon steht man beim alten Leuchtturm von Piran.
Hier schließt sich auch gleich der Stadtstrand an. Fast ist kein Unterschied zu erkennen zwischen dem Betonstrand und der Promenade. Die Menschen sitzen dort, wo es für sie angenehm ist. Über eine schmale Straße kamen wir wieder an der Kirche St. Georg heraus und hatten so einmal die ganze Altstadt umrundet. Piran ist nicht allzu groß, in gut eineinhalb bis zwei Stunden hat man die Stadt ganz gut erkundet. Ideal mit Kindern, die keine so langen Stadtbesichtigungen mögen.
Landschaftspark und Klippen von Strunjan
Vom Salinera Resort kann man toll zu den Klippen von Strunjan und zur schönen Mondbucht wandern. Dabei kommt man an den alten Salinenfeldern vorbei. Hier wurde früher das Salz mithilfe von Verdunstung gewonnen. Ein klein wenig Abbau findet wohl noch statt, allerdings sieht man davon nicht viel. Die Salinen von Strunjan und die Salinen von Sečovlje haben früher mit für den Reichtum von Piran gesorgt. Die größeren Salinen in Sečovlje (südlich von Portorož) sind heute noch in Vollbetrieb und du kannst sie besichtigen. Die Salinen von Strunjan sind heute hauptsächlich ein ökologischer Bereich, wo Tiere und Pflanzen zu Hause sind, die perfekt mit dem salzhaltigen Boden zurechtkommen.
Vom Hotel aus ist man in wenigen Minuten bei den Salzfeldern und kann über den Damm spazieren. Am Hafen und am Strand von Strunjan vorbei geht es schließlich bergauf zu den Klippen. Der Wanderweg verläuft überwiegend am Rand der Klippen und ist mit einem Geländer abgesichert. Von oben hat man erst tolle Ausblicke auf die Bucht von Strunjan und nach Piran hinüber, später blickt man von oben auf die Mondbucht. Der schönste und höchste Blick ist vom Strunjan-Kreuz hoch über der Bucht.
Mondbucht




Etwa 200 Meter weiter führt dann ein Wanderweg hinunter in die Bucht (bitte gute Schuhe anziehen!). Der Weg ist steil, hat aber viele Steinstufen, sodass er gut schaffbar ist. Unten angekommen hat man wohl einen der schönsten Strände Sloweniens vor sich. Die Bucht liegt sichelförmig unterhalb der Klippen und bietet einen schmalen Kiesstrand. Das Wasser ist herrlich klar und man kann gut hinein gehen. Das Ufer liegt tagsüber überwiegend im Schatten, so dass es auch an warmen Tagen hier sehr angenehm ist. Uns hat es hier richtig gut gefallen. Die Mondbucht mit der 80 Meter hohen Klippe hat uns an die Kreidefelsen Rügen erinnert. Dort fallen die Felsen auch so steil ins Meer. Hier habe ich dir die Wanderung vom Hotel bis zur Mondbucht in die Karte eingezeichnet:
- Streckenlänge: 2,5 km
- Höhenmeter: 35 hm bergauf und 35 hm bergab in die Bucht
- Schwierigkeit: leicht bis mittel (gute Schuhe in die Mondscheinbucht hinunter empfehlenswert!)
- Kinderwagentauglich: Nein, der Klippenweg ist sehr uneben mit vielen Wurzeln und bergab in die Bucht ist es mit dem Kinderwagen gar nicht möglich .
Radtour nach Izola mit Kindern
An der slowenischen Küste entlang führt der Parenzana-Radweg. Er folgt einer ehemaligen Bahntrasse einer Schmalspurbahn. Der Radweg ist sehr gut ausgebaut und beschildert. Strunjan liegt perfekt am Radweg. In die eine Richtung geht es nach Portorož durch einen richtig langen Radtunnel (gute 700 Meter lang), und auch wenn man nach Izola fährt, kommt man durch einen etwas kleineren Tunnel. Die Strecke hat nicht allzu viele Höhenmeter, sodass man sie auch mit Kindern gut fahren kann. Von Strunjan nach Izola führt sie durch Weinberge und Wälder. Gute sieben Kilometer sind es vom Hotel bis in die Altstadt von Izola. Der Tunnel kommt etwa nach zwei Dritteln der Strecke und ist gute 200 Meter lang. Das ist schon ziemlich cool, dort durchzufahren. Ab hier geht es dann gemütlich bergab in den Ort.
Altstadt Izola mit Kindern




Die Altstadt liegt – ähnlich wie in Piran – auf einer Landzunge. Izola ist aber wesentlich kleiner als Piran. Alles ist etwas ruhiger und vielleicht auch schlichter. Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen. Wir haben unsere Räder am Hafen stehen lassen. Der Hafen in Izola ist ziemlich groß. Hier „parken“ jede Menge Freizeit- und Fischerboote. Auf den Molen stehen kleine Leuchtfeuer und man hat eine schöne maritime Atmosphäre. Am Hafen kann man an der Promenade entlangspazieren bis zur Landspitze von Izola. Hier gibt es keine Häuser mehr, sondern den schönen Stadtstrand. Man kan wunderbar baden oder sich einfach nur ans Meer setzen. Der Strand umspannt die ganze vordere Spitze der Stadt, nach hinten gibt es eine große Liegewiese, einen Spielplatz, Toiletten und Duschen.
Wir haben uns vom Strand Richtung Altstadt aufgemacht. Am höchsten Punkt der Stadt – nur wenige Meter hinter dem Strand – steht die Pfarrkirche St. Maurus. Hier kannst du einfach reingehen und dir die Kirche anschauen. Zahlreiche Fresken sind an den Wänden und der Decke zu sehen. Gegenüber der Kirche gibt es einen freistehenden Glockenturm. Gegen eine kleine Gebühr (zu zahlen in eine Blechkasse) könnte man auch auf den Turm hinaufsteigen. Uns war es an diesem Tag einfach zu warm. Von der Kirche aus ging es für uns durch die kleinen, schmalen Gassen der Altstadt. Die Gassen sind teilweise recht verwinkelt, früher oder später gelangt man aber wahrscheinlich immer auf die „Hauptgasse“, die Ljubljanska-Straße. Kleine Geschäfte und nette Cafés säumen die Fußgängerzone und wir haben hier einfach eine Runde gedreht, bevor es zu unseren Rädern zurückging.
Parenzana-Radweg Izola – Koper

Der schönste Abschnitt des Parenzana-Radwegs liegt zwischen Izola und Koper. Dort verläuft er direkt an der Küste entlang, immer das blaue Meer im Blick. Die Strecke ist komplett autofrei, die Autos müssen außen herumfahren. Wir sind von Izola noch ein kleines Stück Richtung Koper gefahren und haben uns irgendwann einfach an die Küste gesetzt für eine Pause. Man kann hier zwar baden, allerdings ist die Küste hier mit vielen Felsen vor der Brandung geschützt. Mit Kindern nicht ganz ideal zum Reingehen. Da würde ich den Strand von Izola empfehlen. Aber man sieht hier die großen Containerschiffe, die den Hafen von Koper anfahren, und das finden zumindest unsere Kinder auch immer spannend. Nach dieser Pause ging es für uns auf dem gleichen Weg zurück.
Hier die Radtour von Strunjan nach Izola auf der Karte inkl. Tourdaten:
- Streckenlänge: 7,3 km
- Höhenmeter: 60 hm bergauf und 60 hm bergab
- Schwierigkeit: leicht
Höhlen von Škocjan
Die Höhlen von Škocjan gehören seit 1986 zum UNESCO-Weltnaturerbe und sind vor allem für ihren riesigen unterirdischen Canyon bekannt. Der Fluss Reka hat hier eine bis zu 146 Meter hohe und 123 Meter breite Schlucht geschaffen. Etwa eine halbe Stunde dauert es mit dem Auto von Strunjan bis zu den Höhlen. Bei der Führung geht es zunächst durch die „Stille Höhle“ mit ihren Tropfsteinen und anschließend in die „Flusshöhle“, durch die der Reka fließt.
Führung durch die Höhlen von Škocjan
Wir haben die Höhlen bei einer Führung besucht und sind zunächst etwa 15 Minuten vom Besucherzentrum zum Eingang gelaufen. In der „Stillen Höhle“ erwarteten uns zahlreiche Tropfsteine und beeindruckende Höhlenräume. Besonders der 15 Meter hohe Stalagmit „der Riese“ ist uns dabei im Gedächtnis geblieben.

Noch beeindruckender wurde es anschließend im Bereich des unterirdischen Canyons. Der Weg führt über Stege an der Felswand entlang, während tief unter uns der Reka durch die Schlucht rauscht. Ein Höhepunkt war die Cerkvenik-Brücke, die 47 Meter über dem Fluss durch die Höhle führt. Die Dimensionen des Canyons sind wirklich schwer zu erfassen – selbst wenn man direkt davorsteht.
Über weitere Höhlen zurück
Nach der Führung gibt es drei Möglichkeiten, zum Besucherzentrum zurückzukommen. Wir haben uns für den längsten Weg 3 entschieden und fanden ihn besonders schön. Der Weg führt zunächst um die große Doline herum und anschließend weiter an den Felsen entlang. Später geht es über eine Natursteinbrücke in weitere Höhlen, in die immer wieder Tageslicht fällt. Durch das Wechselspiel aus Dunkelheit und Tageslicht entstand am späten Nachmittag eine ganz besondere Stimmung. Nach einem letzten Anstieg erreichten wir schließlich wieder das Besucherzentrum.
Uns haben die Škocjan-Höhlen sehr beeindruckt. Der unterirdische Canyon macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. In der Höhle sind es etwa 12 Grad, außerdem sollte man wegen der feuchten Wege gutes Schuhwerk tragen.
Gestüt Lipica

Das 1580 gegründete Gestüt Lipica gilt als Wiege der weltberühmten Lipizzaner und gehört zu den ältesten Gestüten Europas. Die weißen Pferde sind vor allem durch die Spanische Hofreitschule in Wien bekannt. Heute lässt sich das weitläufige Gestüt bei Führungen, Reitvorführungen, Trainings oder Kutschfahrten erleben. Lipica ist ebenfalls etwa 30 bis 40 Autominuten von Strunjan entfernt.
Führung über das Gestüt Lipica
Wir haben uns für eine etwa einstündige Führung entschieden und dabei zunächst die Stallungen der Hengste besucht. Sie sind die Stars des Gestüts und werden später für die anspruchsvolle Dressur ausgewählt. Besonders interessant fanden wir die Erklärung zur typischen weißen Fellfarbe: Die Lipizzaner werden dunkel geboren und werden erst im Laufe von sechs bis acht Jahren immer heller. Ganz weiß werden sie dabei übrigens nie – rund um Augen und Maul bleibt die ursprüngliche dunkle Färbung sichtbar.
Auch die Stuten konnten wir kennenlernen. Sie verbringen mit ihren Fohlen den Tag auf den weitläufigen Koppeln, während die Hengste getrennt gehalten werden. Bei der Führung erfuhren wir außerdem einiges über die Zucht und darüber, wie genau entschieden wird, welcher Hengst und welche Stute miteinander verpaart werden.
Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn die Stuten und Fohlen morgens auf die Weide laufen oder abends zurückkehren. Eine ganze Herde Lipizzaner, die direkt an einem vorbeigaloppiert, ist wirklich beeindruckend. Uns hat der Besuch sehr gut gefallen – nicht nur wegen der wunderschönen Pferde, sondern auch, weil die Führung viele interessante Einblicke in Zucht, Haltung und Geschichte vermittelt hat. Für Pferdefans ist Lipica ohnehin ein Muss, aber auch Familien ohne besondere Pferdebegeisterung bekommen hier einen spannenden Einblick.
Fazit zu unserem Slowenien Urlaub mit Kindern am Meer
Uns hat die Kombination aus Meer und vielen unterschiedlichen Ausflugszielen besonders gut gefallen. Im Salinera Resort hatten wir einen schönen Ausgangspunkt, um zwischendurch einfach am Meer zu entspannen und trotzdem jeden Tag etwas Neues zu unternehmen. Besonders schön fanden wir Piran, das nicht umsonst Perle der Adria genannt wird. Gut gefallen hat uns aber auch die Radtour auf der Parenzana nach Izola und die Wanderung zu den Klippen und zur Mondbucht.
Richtig beeindruckt haben uns aber auch die Ausflüge ins Landesinnere. Die Höhlen von Škocjan mit ihrem riesigen unterirdischen Canyon waren für uns ein echtes Highlight, und auch der Besuch im Gestüt Lipica war etwas Besonderes. Gerade diese Mischung aus Badeurlaub, kleinen Küstenstädten, Natur und außergewöhnlichen Erlebnissen macht die slowenische Küste für uns zu einem tollen Reiseziel für Familien.
WILLST DU HIER DEINEN URLAUB BUCHEN?
Du kannst auf den Zimmern im Hotel und den Apartements direkt am Meer in Slowenien wählen. Das ist der Link zur offiziellen Webseite des Resorts.
Weiterführende Links
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- hier kannst du perfekt Wandern mit Kindern
Offenlegung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit den Sava Hotels & Resorts entstanden. Nur so konnten wir euch diesen Beitrag hier zeigen. Unsere Meinung und Erlebnisse bleiben davon unberührt.