Kurische Nehrung

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So schön ist die Kurische Nehrung mit Kindern

Eine Wanderdüne, die ganze Dörfer verschlungen hat, ein Hexenberg voller Holzfiguren, ein Museum über Bernstein und kilometerlange Radwege zwischen Ostsee und Haff – und die endloschen Sandstrände der Kurischen Nehrung. Wir haben die schmale Landzunge in Litauen erkundet und dabei viele besondere Orte entdeckt. Welche Ausflüge sich für Familien lohnen und was du auf keinen Fall verpassen solltest, zeigen wir dir in diesem Artikel.

📍Kurische Nehrung mit Kindern

  • Nida & die Fischerhäuser: Das charmante Herzstück der Gemeinde Neringa beeindruckt mit seinen traditionellen, blau-braunen Fischerhäusern und historischen, geschnitzten Wetterfahnen an der Promenade.
  • Lutherische Kirche und Alter Friedhof: Kirche mit blauen Fenstern und Wandbemalung im Kurischen Blau, Friedhof mit hölzernen Kurenbrettern statt Grabsteinen.
  • Parnidis-Wanderdüne: Eine der größten Dünen Europas direkt neben Nida. Holztreppen führen hinauf zu einer astronomischen Sonnenuhr, die einen gigantischen Blick über das Haff und den Sand bietet.
  • Thomas-Mann-Haus: Besichtigung des ehemaligen Ferienhauses der Familie Mann.
  • Heimatmuseum im Fischerhaus: Einblicke in das historische Leben der Fischer mit alten Einrichtungsgegenständen und Fischerbooten im Garten.
  • Bernsteinmuseum: Multimedialer Rundgang, wo man alles über das „Gold der Ostsee“ erfährt, mit interaktiven Sinnesstationen.
  • Leuchtturm von Nida: Aufstieg über 132 Stufen auf den rot-weiß gestreiften Turm mit Aussichtsplattform.
  • Strände: Feine, weiße Sandstrände mit Dünen an der gesamten Küste und guter Infrastruktur.
  • Ausflug mit dem Rad: Bestens ausgebaute, flache Radwege führen durch schattige Kiefernwälder zu kleineren Orten wie Preila und Pervalka.
  • Vecekrugas-Düne: Mit 67 Metern höchste Erhebung der Kurischen Nehrung mit Aussichtspunkt.
  • Tote Düne (Nagliai-Naturreservat): Ein beeindruckender Naturpfad durch eine karge, sandige Hügellandschaft, die früher ganze Dörfer unter sich begraben hat.
  • Spaziergang in Juodkrantė: Erkundung des Ortes entlang der Haff-Promenade mit seinen Villen aus der Jahrhundertwende.
  • Kormoransiedlung: Beobachtungsturm bei Juodkrantė zur Besichtigung der großen Brutkolonie.
  • Hexenberg in Juodkrantė: Wanderung vorbei an 80 Holzskulpturen, die litauische Sagen und Märchen erzählen.
  • Naturparkmuseum der Kurischen Nehrung: Viele interaktive Stationen in der Ausstellung „Wind, Sand und Wasser“ in Juodkrantė.
  • Übernachtung im Hotel Nerija: Ruhig gelegenes Dreieinhalb-Sterne-Hotel in Nida, das über große Zimmer und Apartments mit Balkon sowie ein gehobenes Hotelrestaurant verfügt.

Unsere Erlebnisse auf der Kurischen Nehrung

Die Kurische Nehrung ist eine etwa 98 Kilometer lange, schmale Sandhalbinsel an der Ostsee, die das Kurische Haff vom offenen Meer trennt. Etwa 50 Kilometer der Kurischen Nehrung gehören zu Litauen, der restliche Teil zu Kaliningrad. Bekannt ist sie für ihre beeindruckenden (Wander-)Dünen, ausgedehnten Kiefernwälder und malerischen Fischerdörfer. Wir waren als Familie ein paar Tage auf der Kurischen Nehrung unterwegs und durften die beeindruckende Landschaft näher kennenlernen. Dabei haben wir nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten besucht, sondern auch eher unbekannte Orte entdeckt. Hier habe ich dir unsere Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten in die Karte eingetragen:

Nida Sehenswürdigkeiten

Nida ist die größte Ortschaft auf der Kurischen Nehrung. Neben Nida gibt es noch mehrere kleine Ortschaften wie Preila, Pervalka und Juodkrantė. Alle Orte auf der Kurischen Nehrung bilden zusammen die Gemeinde Neringa. Nida ist ein alter Fischerort und hat sehr viel Charme. Die nicht so schönen Häuser aus der Sowjetzeit wurden größtenteils abgerissen oder umgebaut. Stattdessen wurden oft viele Häuser im Stil der alten Fischerhäuser gebaut. Wenn man es nicht weiß, erkennt man kaum einen Unterschied zwischen den erst dreißig Jahre alten Häusern und den echten alten Fischerhäusern. Direkt neben dem Ort befindet sich die zweitgrößte Wanderdüne Europas. Und nur knapp zwei Kilometer auf der anderen Seite der Nehrung ist die Ostsee mit ihren weitläufigen, feinsandigen Stränden. Ein Ort wie aus dem Bilderbuch!

Nida Sehenswürdigkeiten - abseits der üblichen Route: Die alte lutherische Kirche
Nida Sehenswürdigkeiten – abseits der üblichen Route: Die alte lutherische Kirche mitten im Dünenwald
Der Blick in die Kirche lohnt sich - mit dem typischen Altarraum in Kurenblau
Der Blick in die Kirche lohnt sich – mit dem typischen Altarraum in Kurenblau
Häuser wie dieses machen das Ortsbild in Nida perfekt
Häuser wie dieses machen das Ortsbild in Nida perfekt

Die lutherische Kirche und der Alte Friedhof Nida

Wir haben einen geführten Rundgang bekommen. Zuerst ging es für uns zur alten lutherischen Kirche. Als die Kurische Nehrung noch zu Preußen gehörte, war der lutherische Glaube überwiegend, während heute die meisten Litauer Katholiken sind. Die alte Kirche ist sehr schön und es lohnt sich, dorthin zu gehen. Über dem Altar sind schöne blaue Fenster eingebaut und die Wände sind im typischen Blau der Kurischen Nehrung gestrichen. In den Sommermonaten ist die Kirche normalerweise offen.

Nebenan liegt der alte Friedhof. Dort kann man sogenannte Kurenbretter sehen. Diese wurden anstelle von Grabsteinen aufgestellt. Die Kurenbretter sind etwas ganz Besonderes. In Litauen war sehr lange der heidnische Glaube an die alten Götter präsent. Die Form der Bretter erinnert oft an Kröten, da diese einen in die andere Welt begleiten sollen. Auf vielen Brettern gibt es eine Kombination mit einem Kreuz, um auch dem christlichen Glauben gerecht zu werden.

Ortszentrum Nida – Fischerhäuser und Wetterfahnen

Anschließend ging es für uns hinunter ans Haff und an der Promenade entlang Richtung Ortszentrum. Immer wieder gibt es besonders schöne Häuser, die man einfach fotografieren muss. An der Promenade stehen viele alte Masten von kurischen Fischerbooten. Als die überwiegend deutsche Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg vor den Russen fliehen musste, musste sie auch ihre Boote zurücklassen. Viele Bootsmasten mit den sehr schönen, geschnitzten Wetterfahnen konnten aufgehoben werden und sind nun hier ausgestellt.

Eine interessante Geschichte gibt es zu dem Fischerhaus, in dem heute ein Heimatmuseum untergebracht ist: Im Winter friert das Haff oft zu. Der Wind und die Strömungen schieben die Eisbrocken dann ans Ufer. Dieses Haus – das sehr nah am Ufer liegt – wurde von den Eisbrocken regelrecht weggeschoben, noch während die Oma darin saß und ihre Socken strickte (so zumindest die überlieferte Geschichte). Es wurde originalgetreu wieder aufgebaut, aber nicht mehr als Wohnhaus genutzt, sondern als ein Museum zum damaligen Leben eingerichtet.

Parnidis – Die Wanderdüne von Nida

Die Parnidis Düne in Nida - eine der schönsten Dünen der Kurischen Nehrung
Die Parnidis Düne in Nida – eine der schönsten Dünen der Kurischen Nehrung
Der neue Aufstieg über die Treppe auf die Parnidis Düne
Der neue Aufstieg über die Treppe auf die Parnidis Düne
Aussichtspunkte entlang der Wanderung auf der Parnidis Düne
Aussichtspunkte entlang der Wanderung auf der Parnidis Düne

Am Ende des Hafens – an der Segelschule vorbei – ging es dann zur Düne. Die Wanderdüne kann sich jedes Jahr zwischen einem halben Meter und zehn Metern bewegen. Um den Ort vor der Düne zu schützen, wurde am Fuß der Düne ein Wald gepflanzt. Überwiegend wachsen hier Kiefern, da sie mit dem sandigen Boden gut zurechtkommen und die Wurzeln den Sand auch an Ort und Stelle halten. Dort, wo der Wald wächst, bewegt sich die Düne nicht mehr. Ohne den Wald würde der Ort irgendwann unter Sand begraben, wie es in früheren Jahrhunderten schon der Fall war.

Über hölzerne Treppen ging es für uns nach oben auf die Düne. Am Weg gibt es ein paar sehr schöne Aussichtsplätze über das Haff. Oben am höchsten Punkt steht eine Sonnenuhr mit einem großen Obelisken. Keine richtige Schönheit, aber die Sonnenuhr ist astronomisch sehr korrekt. Sie steht an einem Punkt, wo sowohl der Sonnenaufgang als auch der Sonnenuntergang mit dem Schatten gemessen werden können.

Von der Aussichtsplattform bei der Sonnenuhr hatten wir dann den freien Blick über die Düne. An vielen Stellen ist sie zwar mit Gras bewachsen, aber sie “wandert” trotzdem jedes Jahr, je nach Wind und Wetter mehr oder weniger. Auf der Düne gibt es Wanderwege, so kann man sie hautnah erleben. Einige Bereiche zu betreten ist verboten, denn dort würde die Düne zerstört (es gibt an diesen Stellen Hinweisschilder). Richtung Kaliningrad gibt es vor der Grenze einen breiten Streifen Naturschutzgebiet, den man nicht betreten darf; er ist auch mit einem Zaun gesichert. So bleibt dieser Teil der Düne gänzlich unberührt.

Wir sind auch ein Stück über die Düne gewandert. Es ist wirklich wie in einer anderen Welt, wenn man durch die große und weitläufige Düne geht. An einigen Stellen gibt es tiefe Täler, wo man fast die Orientierung verlieren könnte, doch der Obelisk der Sonnenuhr bietet eine gute Orientierung. Der karge Bewuchs auf dem sandigen Boden, das einzigartige Licht und der Blick auf Haff oder Meer – das alles ist sehr besonders und faszinierend.

Thomas-Mann-Haus Nida

Das Thomas-Mann-Haus ist eine der größten Sehenswürdigkeiten in Nida
Das Thomas-Mann-Haus ist eine der größten Sehenswürdigkeiten in Nida
Das Schlafzimmer von Thomas Mann in seinem Haus in Nida
Das Schlafzimmer von Thomas Mann in seinem Haus in Nida

Der berühmte Schriftsteller Thomas Mann hat in den 1930er Jahren drei Sommer in Nida mit seiner Familie verbracht. Nach dem ersten Jahr im Hotel baute sich die Familie mit den Tantiemen aus dem Buch „Die Buddenbrooks“ ein Ferienhaus im Ort. Heute ist in dem Haus der Manns ein Museum untergebracht. Hier erfährt man viel über die Familie auf zahlreichen Infotafeln und Bildern. Wie hat sie hier ihre Sommer verbracht? An welchen Büchern schrieb Thomas Mann während seiner Zeit in Nida? Aber es geht auch generell um das Leben der Familie. Der Lebensweg aller Kinder der Manns wird gezeigt und natürlich geht es auch um die Bücher.

Man kann sich einen Audioguide ausleihen (auch auf Deutsch). Hier werden in kurzen Abschnitten die Sommer der Familie Mann erzählt, persönliche Eindrücke vermittelt oder wie etwa das Ferienhaus geplant und gebaut wurde. Ich persönlich finde, dass man in dem Haus mit der Ausstellung und dem Audioguide gut nachspüren kann, wie das Leben der Familie damals war. Zudem ist das Haus wunderbar renoviert und man hat einen wunderschönen Blick auf das Haff. Besonders von der Terrasse aus ist es fast so, als wäre man am italienischen Meer.

Kinder finden das Museum auf den ersten Blick vielleicht nicht so interessant. Doch es werden im Audioguide und auf den Infotafeln auch einige Geschichten erzählt, wie die Kinder der Familie Mann ihre Ferien in Nida erlebt haben. So können sich auch Kinder in die Zeit vor rund 100 Jahren hineinversetzen.

Heimatmuseum im Fischerhaus

Der ethnographische Fischerhof befindet sich am Ufer des Kurischen Haffs im südlichen Teil von Nida
Der ethnographische Fischerhof befindet sich am Ufer des Kurischen Haffs im südlichen Teil von Nida
Das ethnographische Fischermuseum wurde früher von Fischern bewohnt
Das ethnographische Fischermuseum wurde früher von Fischern bewohnt

In der Nähe des Hafens ist in einem der alten Fischerhäuser ein kleines Museum untergebracht. Hier wird gezeigt, wie die Fischer früher gelebt haben. Man sieht eine alte Küche, das Schlafzimmer der Familie und einen Wohnraum. Kleine Einrichtungsgegenstände hängen an Schnüren von der Decke, wie etwa die Kaffeetassen über dem Tisch. Die Fischer hatten von den Preußen gelernt, Kaffee zu trinken, doch echter Kaffee war teuer und so gab es meistens Malzkaffee oder Kaffee aus Eicheln.

Auch das Gebäude an sich ist interessant. Es ist sehr lang und besteht eigentlich aus zwei Teilen. Das war damals üblich: Wenn die Kinder erwachsen wurden und eine eigene Familie gründeten, wurde das Haus einfach in der Länge erweitert. Vor dem Haus kann man auch ein typisches altes Fischerboot der Kurischen Nehrung sehen. Die Boote waren flach, ohne Kiel, da das Haff an vielen Stellen sehr flach ist. Für die Stabilität gibt es Seitenschwerter, die man herunterlassen konnte. Ebenfalls im Garten zu sehen sind wieder bunte Wetterfahnen der Fischer. Ein kleines, aber sehr liebevoll gestaltetes Museum, in dem man das Gefühl hat, die Fischerfamilie könnte jeden Augenblick wieder hier einziehen!

Bernsteinmuseum Nida

Bernsteinmuseum von Mizgiriai in Nida - sehr modern gemacht
Bernsteinmuseum von Mizgiriai in Nida – sehr modern gemacht
Neben den vielen Bernsteinen kannst hier auch einen Bernstein anfassen
Neben den vielen Bernsteinen kannst hier auch einen Bernstein anfassen

Mitten im Zentrum von Nida gibt es auch ein interessantes Bernsteinmuseum (nicht zu verwechseln mit den zahlreichen Bernsteingeschäften, die sich auch oft Museum nennen). Es ist ein privat geführtes, modernes Museum. Hier kann man bei einem multimedialen Rundgang alles über das “Gold der Ostsee” erfahren. Am Anfang des Rundgangs bekommt man von einem Guide eine Einführung. Anschließend startet der automatische Rundgang (für die deutsche Übersetzung werden Kopfhörer angeboten).

Auf großen Bildschirmen wird erklärt, wie der Bernstein entstanden ist. Vor Jahrmillionen hat sich Harz aus den Urwäldern gelöst und fiel auf den Boden oder ins Wasser. Durch Druck und chemische Prozesse verwandelte sich das Harz schließlich in Stein. Viele Flüsse und die Gletscher trugen den Bernstein ins Meer, sodass er dort heute zahlreich vorkommt. Doch es gibt auch bestimmte Gegenden an Land, wo Bernstein zu finden ist.

Im multimedialen Rundgang gibt es immer zuerst eine Erklärung und dann kann man sich bestimmte Bernsteine genau dazu anschauen – zum Beispiel, dass es Bernstein in vielen verschiedenen Farben und Schattierungen gibt oder in Bernstein eingeschlossene Insekten. Am Ende kann man den Bernstein noch mit allen Sinnen erfassen, dazu gibt es im Museum kleine Stationen. Bernstein hat einen harzigen Geruch, wenn man ihn erwärmt, er hat einen eigenen Klang, wenn man etwa mit einem Holzschlegel draufschlägt, und er fühlt sich auch besonders an. In diesem Museum kann man den Bernstein wirklich recht gut erleben und viel über diesen besonderen Stein erfahren.

Leuchtturm Nida

Schönster Leuchtturm auf der Kurischen Nehrung - der Leuchtturm von Nida
Schönster Leuchtturm auf der Kurischen Nehrung – der Leuchtturm von Nida
132 Stufen führen über diese Wendeltreppe hinauf in den Leuchtturm Nida
132 Stufen führen über diese Wendeltreppe hinauf in den Leuchtturm Nida
Die Aussicht vom Leuchtturm auf Nida und das Kurische Haff
Die Aussicht vom Leuchtturm auf Nida und das Kurische Haff

Oberhalb von Nida steht ein Leuchtturm wie aus dem Bilderbuch. Rot-weiß gestreift und mit einer Höhe von 79 Metern ist er nicht zu übersehen. Der Leuchtturm ist der zweite Leuchtturm, der hier an dieser Stelle steht. Ein kleines Modell des alten Leuchtturms steht wenige Meter neben dem Turm. Der alte Turm sah ein wenig anders aus. Aus roten Backsteinen gebaut, war der alte Leuchtturm nicht ganz so hoch, nur 23 Meter ragte er in die Höhe. Allerdings gab es damals hier auch noch keinen Wald. Der alte Leuchtturm hatte an den Seiten auch noch spezielle Flügel aus Holz. Sie dienten dazu, die Bevölkerung vor Sturm zu warnen. Zog schlechtes Wetter auf, wurden hier große Flaggen gehisst, die den Sturm anzeigten.

Der alte Leuchtturm war bei der Bevölkerung und den Touristen sehr beliebt und wurde der „Rote Christoph“ genannt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten die sich zurückziehenden Deutschen allerdings diesen Turm. Seit 1953 gibt es den neuen Leuchtturm. Man kann die 132 Stufen hinaufsteigen. Die letzten Schritte geht es über eine kleine Leiter, bevor man auf der Plattform steht. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick und bekommt einen guten Eindruck, wie schmal und lang die Kurische Nehrung ist.

Ostseestrand Nida

Der endlose Sandstrand an der Kurischen Nehrung in Nida
Der endlose Sandstrand an der Kurischen Nehrung in Nida
Kurzer Zwischenstopp für ein Foto am Strand
Kurzer Zwischenstopp für ein Foto am Strand

Wer auf die Kurische Nehrung fährt, möchte natürlich auch an den Strand. Die weißen, herrlichen Strände mit dem feinen Sand sind alle mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Dünenlandschaften grenzen die Strände ab und du findest in allen Ortschaften unterschiedliche Strandabschnitte. Es gibt Sportzonen, Strände für Hunde, FKK-Bereiche und eigene Strandbereiche nur für Frauen. An den Strandübergängen gibt es eine gute Infrastruktur mit Toiletten, ausgebauten (Bohlen-)Wegen und Strandcafés. Umkleidekabinen stehen überall bereit, es gibt Kinderspielplätze und Rettungsschwimmerstationen. Und selbst in der Hochsaison ist der Strand nie überfüllt, denn der Strand zieht sich die ganze Länge der Kurischen Nehrung entlang. So findet jeder Platz. Wir fanden den Strand wunderschön!

Radausflug nach Preila, Pervalka und auf die Vecekrugas-Düne

Von Nida auf dem Fahrradweg entlang am Kurischen Haff
Von Nida auf dem Fahrradweg entlang am Kurischen Haff

Mit Rädern kann man die Kurische Nehrung perfekt erkunden. Es gibt sehr gut ausgebaute Radwege, die immer getrennt von der Hauptstraße verlaufen. Außerdem ist es meistens sehr flach, außer man muss von der Haffseite auf die Meerseite wechseln, dann muss man einmal über den Dünenkamm. Wir sind mit den Rädern von Nida aus zu den kleinen Dörfern Preila und Pervalka gefahren. Das sind von Nida ca. 16 Kilometer in eine Richtung. Der Radweg geht überwiegend durch den Kiefernwald, was uns gut gefallen hat. Die beiden Dörfer sind sehr idyllisch, auch hier überwiegt die Architektur mit den bunten Fischerhäusern im ursprünglichen Stil. Sonst gibt es nicht viel: kleine Häfen, ein bis zwei Cafés oder einen kleinen Einkaufsmarkt. Aber das macht den Reiz dieser beiden Dörfer aus.

Kurische Nehrung - das ist Sand, mit Sand - und Wasser. Eine sehenswerte Landschaft hier bei Pervalka.
Kurische Nehrung – das ist Sand, mit Sand – und Wasser. Eine sehenswerte Landschaft hier bei Pervalka.

Am Ortsende von Pervalka haben wir einen kleinen Spaziergang am Haff entlanggemacht. Dort gibt es am sogenannten Pferdehorn mitten im Wasser einen kleinen Leuchtturm. Das kleine Kap und den Blick auf den Leuchtturm erreicht man nach ca. 700 Metern ab dem Ortsende. Von hier aus hat man außerdem einen schönen Blick auf die Toten/Grauen Dünen (die wir uns einen Tag später genauer angeschaut haben). Anschließend ging es für uns auf dem gleichen Weg zurück nach Nida. Am Rückweg haben wir dann noch die höchste Erhebung – natürlich ist es auch eine Düne – angeschaut. Zwischen Preila und Nida steht die Vecekrugas-Düne mit gut 67 Metern. Man kann ganz mit dem Rad hinauffahren, allerdings ist der Weg recht ruppig. Oben angekommen hat man einen herrlichen Blick über die Nehrung, das Haff und die Ostsee – es lohnt sich!

Essenstipps Nida

In Nida gibt es zahlreiche Rasturants, Cafés und Lokale die zum Einkehren einladen. Wir haben zwei davon ausprobiert:

Café/Restaurant Sakutis

Am Hafen von Nida gibt es das schöne Café/Restaurant Sakutis. Auf der windgeschützten Terrasse mit Blick auf den Hafen kann man wunderbar sitzen. Das Restaurant wird von einheimischen Besitzern betrieben und serviert litauische Küche. Wir hatten eine leckere hausgemachte Heidelbeerlimonade, eine sehr gute kalte Rote-Beete-Suppe (eines der Nationalgerichte Litauens, das man unbedingt mal probiert haben sollte), Schweinesteak mit Knoblauch-Soja-Sauce, Hühnerschnitzel mit Kirschsauce – ein außergewöhnliches, aber sehr leckeres Gericht –, Pfannkuchen mit süßer Quarkfüllung und einen sehr guten New Yorker Käsekuchen.

Kavine „Nidos Kursis“

Mitten im Zentrum von Nida haben wir im Restaurant Nidos Kursis zu Mittag gegessen. Hier gibt es typische litauische und europäische Küche in einem sehr netten Ambiente. Sitzen kann man entweder auf der großen Terrasse, aber auch innen ist es sehr schön. Wir hatten Kartoffelpuffer mit Hering und Sauerrahm, Caesar Salad mit Huhn, Steak mit Kartoffeln und einen leckeren Apfelkuchen mit Erdbeersauce. Alles war sehr lecker und gut zubereitet, mit sehr aufmerksamem Personal.

Übernachten im Hotel Nerija

Gleich hinter dem Ortszentrum liegt in einer ruhigen Ecke von Nida das Hotel Nerija. Das Dreieinhalb-Sterne-Hotel ist nicht ganz neu renoviert, hat aber einen guten Standard. Die Zimmer sind großzügig und haben alle einen Kühlschrank und einen Balkon. Es gibt auch größere Apartments für die ganze Familie, die teilweise auch eine Kochnische haben. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Im Restaurant des Hotels kann man gehobene Küche genießen. Das Hotelrestaurant zählt zu den besten 30 Restaurants in Litauen.

Wir hatten abends ein Menü aus einem köstlichen Salat mit karamellisierten Roten Beten und karamellisierten Walnüssen, zarter Rinderzunge auf einem Gemüsebett mit Pastinakencreme und einem cremigen Schokokuchen als Abschluss. Das Essen war wirklich ausgezeichnet. Das Frühstücksbuffet bietet eine schöne Auswahl mit verschiedenen Broten, Wurst- und Käsesorten, Joghurts und Eierspeisen sowie Würstchen. Es gibt Säfte, Tee und einen Kaffeevollautomaten mit verschiedenen Kaffeespezialitäten.

Empfehlenswertes Hotel in Nida auf der Kurischen Nehrung - das Abendessen war hervorragend
Empfehlenswertes Hotel in Nida auf der Kurischen Nehrung – das Abendessen war hervorragend

Juodkrantė Sehenswürdigkeiten

Nach Nida ist Juodkrantė die zweitgrößte Siedlung auf der Kurischen Nehrung. Der Ort unterscheidet sich ein kleines bisschen von den anderen Dörfern. Denn es gibt hier einige größere Villen aus dem Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese Villen wurden schon für den aufkeimenden Sommertourismus gebaut und reiche Leute ließen sich hier schöne Häuser bauen. Daneben gibt es natürlich auch einige teure Appartements und die typischen, schönen Fischerhäuser. Der ganze Ort ist eher langgestreckt und an der Promenade spaziert man schön am Haff entlang, mit mehreren Spielplätzen und vielen Bänken.

Tote Düne/Nagliai-Naturreservat

Die Tote Düne solltest du dir unbedingt anschauen - auch wenn sie Eintritt kostet
Die Tote Düne solltest du dir unbedingt anschauen – auch wenn sie Eintritt kostet
Auf diesem Holzbohlenweg geht durch die Tote Düne
Auf diesem Holzbohlenweg geht durch die Tote Düne
Du siehst die Kurischen Totenbretter, die an die verschütteten Dörfer erinnern
Du siehst die Kurischen Totenbretter, die an die verschütteten Dörfer erinnern

Zwischen den Orten Pervalka und Juodkrantė erstreckt sich über etwa 9 Kilometer das Nagliai-Naturreservat. Diese besondere Dünenlandschaft darf nirgends betreten werden, außer an einer Stelle. Hier führt ein gut ein Kilometer langer Pfad auf die Tote Düne. Der Pfad ist erst ein Holzbohlenweg, später muss man durch den Sand stapfen, das geht natürlich am beste ohne Schuhe. Die Tote Düne wird auch Graue Düne genannt, da sie mit Gras und teilweise Moosen bewachsen ist und aus der Ferne grau wirkt.

Tote Düne heißt sie aus zwei Gründen. Zum einen brachte diese Düne dem Dorf Nagliai mehrmals den Tod – denn das Dorf wurde insgesamt viermal von der damals noch wandernden Düne verschüttet. Das Dorf wurde dreimal neu an jeweils einer anderen Stelle errichtet, bevor es schließlich ganz aufgegeben wurde und die Menschen in andere Orte umzogen. Heute wandert die Düne nicht mehr, da sie mit Gras bewachsen ist. Zum anderen schützen ein Wald und eine Vordüne von der Meeresseite vor den starken Winden. Nicht mehr wandernde Dünen werden Tote Dünen genannt

Der Wanderweg auf die Düne hat uns sehr gut gefallen. Die Landschaft war für uns noch mal beeindruckender als die Düne bei Nida. Die große sandige, hügelige Landschaft mit dem kargen Bewuchs und den ab und zu offenen Sandflächen ist wirklich einzigartig. Gut eine Stunde ist man normalerweise auf dem Weg hin und zurück unterwegs. Für den Weg muss man noch mal einen Eintritt bezahlen, mit dem die Arbeit im Nationalpark unterstützt wird.

Kormoransiedlung

Die Kormoransiedlung bei Juodkrantė auf der Kurischen Nehrung
Die Kormoransiedlung bei Juodkrantė auf der Kurischen Nehrung

Kurz vor Juodkrantė gibt es direkt neben der Hauptstraße eine große Kormoransiedlung. Diese besonderen Vögel sind geschützte Tiere, doch nicht jeder sieht sie gerne. Denn die Kormorane fressen große Mengen an Fisch. Da sie keine Zähne haben, schlucken sie die Fische im Ganzen herunter. Um den Fisch zu verdauen, haben sie eine ziemlich ätzende Magensäure und somit ist auch der Kot sehr ätzend. Die Bäume, wo die Vögel ihre Nester bauen, sterben deshalb ab. Von einem Beobachtungsturm aus kann man gut zu den Vögeln hinschauen. Wir fanden den kleinen Abstecher sehr interessant. Die Vögel sind ziemlich besonders und wir fanden die Kolonie beeindruckend.

Hexenberg in Juodkrantė

Der Hexenberg ist eine der Sehenswürdigkeiten auf der Kurischen Nehrung
Der Hexenberg mit 80 Figuren ist eine der Sehenswürdigkeiten auf der Kurischen Nehrung
Eine echt außergewöhnliche Hexenfigur - mit Rutsche für Kindern
Eine echt außergewöhnliche Hexenfigur – mit Rutsche für Kindern

In Juodkrantė steht der sogenannten Hexenberg. Hier haben Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre verschiedene Künstler Holzskulpturen aufgestellt. Der ca. eineinhalb Kilometer lange Weg führt über einen Hügel. Die 80 verschiedenen Skulpturen zeigen zum einen Figuren aus bekannten litauischen Märchen und zum anderen gibt es viele Hexen und Teufel, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Schon früher versammelten sich die Einwohner der Region an diesem Berg, um gemeinsam die Johannisnacht zu feiern. Man erzählt sich aber auch, dass sich hier schon immer gerne Hexen und Teufel trafen. So oder so hat der Berg eine mythische Ausstrahlung und deshalb wurde er für den Skulpturenweg ausgewählt.

Einige Märchen ähneln deutschen Märchen, wie das von Elenyte und ihren zwölf Rabenbrüdern, die sie erlösen musste, indem sie mehrere Jahre schwieg und harte Arbeiten verrichten musste (das deutsche Gegenstück zum Märchen von den sieben Schwänen). Man sieht den Waldhüter, Figuren von Fischern, Drachen oder Rittern. Eine Figur stellt die Riesin Neringa dar. Diese gute Riesin hat die Kurische Nehrung erschaffen, indem sie in ihrer Schürze Sand gesammelt und aufgeschüttet hat. Später kann man einen Teufel mit einer Hexe beim Kartenspielen sehen, kann durch ein Höllentor gehen und dabei seine Sünden beim Teufel lassen oder beobachten, wie eine Magd einen Teufel erkennt, indem sie auf seinen Schuh tritt – der ist ohne Fuß, da der Teufel ja Ziegenbeine hat. Am Ende des Pfades kommen Holzskulpturen zum Spielen als Wippe oder Rutsche.

Wir fanden den gesamten Weg sehr liebevoll und schön gestaltet. Alle Märchen und Geschichten kannst du dir auf dieser Webseite anhören (www.raganukalnas.lt/de/), so wird der Weg über den Hexenberg natürlich viel interessanter und spannender, wenn man die Geschichten zu den Skulpturen kennenlernt.

Nationalparkmuseum der Kurischen Nehrung

Im Nationalparkmuseum Kurische Nehrung
Im Nationalparkmuseum Kurische Nehrung

Die gesamte Kurische Nehrung ist ein Nationalpark. Das Nationalparkmuseum in Juodkrantė will den Park den Besuchern näherbringen. In der Ausstellung „Wind, Sand und Wasser“ kann man unter anderem erfahren, wie die Kurische Nehrung genau entstanden ist, welche Tiere hier leben oder wie Wind, Wasser und Sand das Leben der Menschen hier prägen. Die Ausstellungsräume gehen über zwei Stockwerke und es gibt viele interaktive Stationen, die vor allem Kinder dazu einladen mitzumachen und selbst die Dinge zu entdecken.

So kann man etwa unter einem Mikroskop sehen, wie die winzig kleinen Sandkörner aussehen, oder Insekten ganz genau unter die Lupe nehmen. Man kann ausprobieren, wie die Fischer früher die Fische im Haff mit Holzklängen angelockt haben, oder hören, wie die alte kurische Sprache klingt. Man sieht, wie die Dünen früher die Dörfer der Nehrung versandet haben und warum deshalb die Dünen mit Bäumen bepflanzt wurden. Wir fanden das Museum gut gemacht und vor allem für Kinder sehr gut gestaltet. Nicht nur ein Tipp für Regentage!

Essenstipp Juodkrantė: Malka Pizza und Grill

Im Ort gibt es mehrere Restaurants und Cafés. Sehr schön sitzt man im Restaurant Malka direkt mit Blick auf das Haff. Hier gibt es neben leckeren litauischen Gerichten auch eine große Pizzakarte und so findet jeder etwas für seinen Geschmack. Wir haben uns für Tomaten- und Nudelsuppe entschieden sowie für frittierte Käsebällchen. Anschließend gab es knusprige Pizzen und einen leckeren karamellisierten Ziegenkäse mit Salat.

Anfahrt Kurische Nehrung

Vom Litauischen Festland muss man immer mit dem Boot oder der Fähre über das Kurische Haff anreisen. Fähren fahren von verschiedenen Orten vom Festland hinüber. Der kürzeste Weg über das Wasser ist bei der Stadt Klaipėda, hier ist auch die einzige Möglichkeit, eine Autofähre zu nehmen. Alle anderen Fähren transportieren nur Personen. Kommst du mit dem Auto musst du zusätzlich noch eine Gebühr zahlen (an einer Mautstation), da die Nehrung ein Nationalpark ist. Hier ein kleiner Überblick über alle Fähren auf die Kurische Nehrung:

VerbindungDauerTaktung / SaisonBesonderheiten / Hinweise
Klaipėda – Smiltynė
(Alte Fähre / Personen)
ca. 10 Min.Mind. jede halbe StundeNur für Fußgänger und Fahrradfahrer.
Klaipėda – Smiltynė
(Neue Fähre / Autos & Personen)
ca. 10 Min.Mind. jede halbe StundeFür Autos, Wohnmobile und Passagiere.
Hinweis: Im Hochsommer kann es hier zu sehr langen Wartezeiten kommen.
Klaipėda – Juodkrantė und Nidaca. 2 StundenSommermonate, einmal täglich, verschiedene AnbieterFahrt entweder nur nach Juodkrantė oder bis Juodkrantė und Nida .
Dreverna – Juodkrantėca. 30 Min.Sommermonate (ab Mitte Juni), mehrmals täglichGute und schnelle Verbindung in der Hauptsaison.
Minija – Nidaca. 1,5 Std.Sommermonate (Juli & August), einmal täglichFeste Verbindung in den absoluten Hochsommermonaten.
Ventainė – Nidaca. 2 Std.Ab Juni bis August an bestimmten TagenEinzelfahrt; fährt nicht täglich, daher Vorab-Planung nötig.
Šilutė – Nidaca. 2 Std.Sommermonate, einmal täglichRegelmäßige tägliche Verbindung während der Sommersaison.

Wir hatten das Privileg, mit einem privaten Boot von Uostadvaris anzureisen. Die kleinen Boote fahren natürlich wesentlich schneller als eine Fähre und so dauerte unsere Überfahrt nur eine gute halbe Stunde. Wir haben die Fahrt bei blauem Himmel und windstillem Wetter sehr genossen. Auf der Fahrt haben wir sogar einen Seeadler gesehen. Außerdem hatten wir einen guten Blick nach Kap Ventė zur Vogelstation und natürlich auf die Kurische Nehrung mit den gut sichtbaren Sanddünen. Egal, wie du anreist, die Fahrt über das Kurische Haff ist immer ein Erlebnis.

Fazit zum Urlaub mit Kindern auf der Kurischen Nehrung

Die Kurische Nehrung hat uns sehr beeindruckt. Natürlich sind die gewaltigen Dünen das große Highlight – die Wanderung durch die Sandlandschaften von Parnidis und Nagliai fühlt sich stellenweise an, als wäre man in einer völlig anderen Welt. Gleichzeitig gibt es die breiten, feinsandigen Ostseestrände, die wunderschön sind. Besonders gefallen haben uns aber auch die Orte selbst: Nida, Preila, Pervalka und Juodkrantė wirken trotz ihrer Beliebtheit entspannt, gepflegt und voller Charakter. Die bunten Fischerhäuser, die Promenaden am Haff und die besondere Geschichte der Region verleihen jedem Ort eine eigene Atmosphäre. Dazu kommen überraschend viele weitere Erlebnisse – vom Hexenberg über das Bernsteinmuseum bis zu den Fahrradtouren durch die Kiefernwälder. Gerade diese Mischung aus außergewöhnlicher Natur, lebendiger Kultur und entschleunigtem Urlaubsgefühl macht die Kurische Nehrung für uns zu einem perfekten Reiseziel für Familien.

Wenn du hier deinen Urlaub verbringen möchtest, findest du auf der offiziellen Webseite der Tourismusregion alle weiteren Informationen:
–> Visit Neringa

Offenlegung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Tourismusinformationszentrum Nida „Agila“ entstanden. Nur so konnten wir euch diesen Beitrag hier zeigen. Unsere Meinung und Erlebnisse bleiben davon unberührt.

Weiterführende Tipps

Wir haben noch andere Orte und Regionen in Litauen besucht. Es war eine sehr spannende Reise mit vielen unglaublich tollen Begengungen, netten Menschen, spannender Kultur und wunderschönen Landschaften. Wenn es dich interessiert, dann lies doch einfach folgende Beiträge:
–> Kretinga mit Kindern
–> Palanga mit Kindern
–> Region Skuodas mit Kindern
–> Region Klaipėda mit Kindern
–> Region Šilutė mit Kindern
–> Stadt Klaipėda mit Kindern